Der Club der toten Dichter & Birdy (arte)

Freitag, 05.07.2019

14.7., 20.15-00.15, arte

Diskussion

Im Rahmen seines "Summer of Freedom", in dem arte sich mit Spielfilmen, Konzerten und Dokumentationen dem Thema „Freiheit und Selbstverwirklichung in der Popkultur“ widmet, zeigt der Sender zwei sehenswerte Spielfilme aus den 1980ern. Zuerst läuft um 20.15 Peter Weirs Klassiker "Der Club der toten Dichter" von 1988 mit Robin Williams als unorthodoxer Lehrer, der im Herbst 1959 sein neues Amt an einem konservativ-strengen College in Neuengland antritt und die Schüler seiner Klasse, die sonst rigorose Disziplin eingeimpft bekommen, zur Selbsterkenntnis und zur Verwirklichung der eigenen Identität anregen will. Die Poesie wird dabei zum Sinnbild geistiger Freiheit. Peter Weir findet für die bewegende Story faszinierende Bilder. Ein in Thema und Machart gleichermaßen beachtlicher Film, in dem sich Humor, jugendliche Abenteuerlust, Tragik und revolutionärer Geist die Waage halten.

Im Anschluss zeigt arte um 22.20 bis 00.15 „Birdy“ von Alan Parker mit Matthew Modine und Nicolas Cage: Ein im Vietnamkrieg verwundeter junger Mann (Cage) wird in ein Militärhospital geschickt, um die rätselhafte psychische Krankheit seines Jugendfreundes Birdy aufzuklären. In langen Rückblenden enthüllen sich die Vorgeschichte und die Hintergründe der seelischen und körperlichen Verletzungen, die beide mit sich herum schleppen, bis sich die zwei schließlich gegen den als Vernunft getarnten Irrsinn ihrer Umwelt verbünden und einen gemeinsamen Ausbruch wagen.

Foto: aus "Birdy", © M. Seresin/TriStar Pictures

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