Aidas Geheimnisse

Mittwoch, 28.08.2019

Intensiver Dokumentarfilm über Identität und Erinnerung

Diskussion

Izak wurde 1945 als jüdischer Junge im ehemaligen Konzentrationslager Bergen-Belsen geboren und von einer israelischen Familie adoptiert. Mit 13 Jahren machte er seine leibliche Mutter Aida in Kanada ausfindig und entwickelte ein enges Verhältnis zu ihr, auch wenn die Mutter sich beharrlich weigerte, über die Vergangenheit zu sprechen. Erst als fast 70-Jähriger beginnt der Sohn erneut nachzuforschen und kommt Geheimnissen auf die Spur, die sein Verhältnis zu sich, zu seiner Familie und seiner Religion radikal verändern.

Ein intensiver Dokumentarfilm von Alon & Shaul Schwarz über Identität und Erinnerung, der sich den Porträtierten behutsam annähert und eindringlich die fortwirkenden psychischen Belastungen des Holocaust aufzeigt. – Ab 16.

Hier geht es zum Film in der 3sat Mediathek



Foto: ZDF/SWR/Alon Schwarz

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