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Mittwoch, 11.09.2019

Ein Drama um eine 17-Jährige, die sich in die virtuelle Realität eines Online-Spiels flüchtet

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Warum sie nicht gerne Filme schaue, wird Jennifer (Emma Bading) einmal von einem Mitschüler gefragt, der bloß die Möglichkeit für ein Rendezvous ausloten wollte. „Ich bin gern in meinen eigenen Geschichten und bestimme sie selbst“, antwortet das 17-jährige Mädchen. Denn Jenny ist eine leidenschaftliche Computerspielerin, die sich ganz in die virtuelle Realität des (fiktiven) Online-Games „Avalonia“ geflüchtet hat. Hier kann sie als Elfe Sindruin schön und sexy sein, stark und kampfgewandt. In ihrem wirklichen Leben sieht das anders aus.

Jenny ist soeben mit ihren Eltern (Victoria Mayer, Oliver Masucci) von Wuppertal nach München gezogen. Neue Wohnung, neue Umgebung, neue Schule, neue Klassenkameraden – kein einfacher Start. Jenny findet sich hässlich und uninteressant; Kontakte zu knüpfen fällt ihr schwer. Die Welt von Avalonia erscheint da als attraktiver Gegenentwurf. Das TV-Drama von Philip Koch beleuchtet, wie die Abhängigkeit des Mädchens von dem Spiel in der echten Welt jedoch zusehends unangenehme Auswirkungen hat und ist vor allem in der Hauptrolle beeindruckend gespielt und wartet mit fantasievollen Trickaufnahmen auf.

Hier geht es zum Film in der ARD Mediathek



Foto: © BR/ARD Degeto/Sappralot Productions GmbH/Alexander Fischerkoesen

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