Auf der Basis von dokumentarischem Material erzählt der Gefängnisfilm-Klassiker von Don Siegel aus dem Jahr 1979 die Geschichte eines Ausbruchs von der berühmt-berüchtigten Gefängnisinsel Alcatraz in der Bucht von San Francisco.
Am 18. Januar 1960 wird der Häftling Frank Lee Morris (Clint Eastwood) auf Alcatraz eingeliefert. Die Insel mit dem Gefängnis gilt als absolut sicher. Niemand, so heißt es, habe bisher von Alcatraz fliehen können. Morris erfährt das harte Leben auf Alcatraz, die strengen Regeln und Rangordnungen, die unter den Häftlingen existieren, und er gewinnt ebenso Freunde wie einen tödlichen Feind. Vor allem aber erlebt Morris das schikanöse Regiment, das der Direktor (Patrick McGoohan) führt.
Von Anfang an denkt Morris an Flucht. In den Brüdern John und Clarence Anglin und seinem Zellennachbarn Marsh findet er Gefährten, die mit ihm den riskanten Ausbruch wagen wollen. Mit selbstgebasteltem Werkzeug aus Löffeln und Nagelfeilen ist das freilich kein leichtes Unternehmen.
Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Am 11. Juni 1962 verschwanden Frank Morris und die beiden Brüder John und Clarence Anglin aus ihren Zellen. Die drei hatten sich mit Essbesteck einen Weg durch die von Salz und Feuchtigkeit stark angegriffene Mauer ihre Zelle gekratzt. Über den Lüftungsschacht gelangten sie ins Freie und flohen mit einem aus Regenmänteln gefertigten Schlauchboot.
Bis heute ist allerdings nicht eindeutig geklärt, ob die Flucht über das Meer von Erfolg gekrönt war. Eine FBI-Untersuchung kam zu dem Schluss, dass die Häftlinge ertrunken seien. Der US-Justizminister Robert F. Kennedy ordnete 1963 die Schließung des Gefängnisses aufgrund der maroden Bausubstanz und der damit verbundenen hohen Betriebskosten an. – Ab 14.
Außerdem in der Mediathek von arte: „Clint Eastwood, der Letzte seiner Art“. Das dokumentarische Porträt von Clélia Cohen verfolgt den steinigen Werdegang des Filmemachers und führt fachkundig und pointiert Informationen zu seinen Kinoarbeiten und persönliche Details zusammen. Ein Schwerpunkt der knappen, aber profunden Analyse liegt dabei auf Eastwoods Beschäftigung mit den Schattenseiten der USA sowie auch seiner eigenen Persona. – Ab 14.