© Kurzfilmtage Oberhausen (Online-Werbung für den Festivalpass 2020)

Offener Brief zum Rückzug von 3sat aus dem Kurzfilmbereich

Freitag, 01.05.2020

Die Medienorganisationen der katholischen und evangelischen Kirche plädieren statt des Kahlschlags für eine konzertierte Aktion zugunsten des Kurzfilms

Diskussion

Zwei Tage vor Beginn der 66. Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen, die in diesem Jahr nur online stattfinden (13.-19.5.2020), wenden sich die Medienzentralen der evangelischen wie der katholischen Kirche mit einem Offenen Brief an die Öffentlichkeit, um gegen den Rückzug von 3sat aus dem Kurzfilmbereich zu protestieren. Der Brief ist namentlich an die Vorsitzende der Rundfunkkommission Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Vorsitzende des ZDF-Fernsehrates Frau Marlehn Thieme und den ZDF- und 3sat-Programmdirektor Herrn Dr. Norbert Himmler gerichtet.


Mit großer Sorge nehmen wir die Nachricht auf, dass 3sat beschlossen hat, sich aus der Förderung der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen zurückzuziehen und die Vergabe des 3sat-Förderpreises sowie die Ausstrahlung von Kurzfilmen mit regulären Sendeplätzen einzustellen. Das Verdienst des Kulturkanals 3sat im öffentlich-rechtlichen Fernsehen war es bislang, dass der Sender dem innovativen Genre Kurzfilm eine Plattform gegeben und die Filme einem vielfältig interessierten Publikum zugänglich gemacht hat.


Wer wir sind

Wir, die konfessionellen Medienzentralen in deutschsprachigen Ländern, die Arbeitsgemeinschaft Evangelische Medienzentralen und die Arbeitsgemeinschaft der diözesanen Medienstellen sowie die Arbeitsgemeinschaft der Leiterinnen und Leiter der Pädagogischen Institute und Katechetischen Ämter (ALPIKA) in der Evangel

Filmdienst Plus

Kommentar verfassen

Kommentieren