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Die Logik des Absurden - Richard Lester zum 90. Geburtstag

Mittwoch, 19.01.2022

Hommage auf den US-amerikanischen Filmemacher Richard Lester, der am 19. Januar seinen 90. Geburtstag feiert

Diskussion

Als Filmemacher trat der 1932 geborene Richard Lester ab den 1960er-Jahren hervor und verband stilistische Verspieltheit mit einer hohen Frequenz oft surrealer Gags. Die Beatles-Filme „Yeah! Yeah! Yeah!“ und „Hi Hi Hilfe!“ machten den gebürtigen Amerikaner berühmt, und für „Der gewisse Kniff“ gewann er in Cannes die „Goldene Palme“. Auch seine Abstecher ins Thriller- und Abenteuerfilm-Genre bürsteten Konventionen gegen den Strich. Am 19. Januar wird Richard Lester 90 Jahre alt.


Denkt man an Richard Lester, fallen einem gleich die beiden Beatles-Komödien A Hard Day’s Night und Hi Hi Hilfe sowie der bezaubernde Der gewisse Kniff aus den 1960er-Jahren ein, mit denen der Filmemacher zum Chronisten der „Swinging Sixties“ wurde. Dazu natürlich die beiden „Musketiere“-Filme aus den 1970er-Jahren und Superman II und III aus den 1980er-Jahren.

Mein Lieblingsfilm von Richard Lester ist jedoch ein ganz anderer, nämlich ein Thriller und vielleicht einer der packendsten Filme des Spannungskinos überhaupt: 18 Stunden bis zur Ewigkeit, dessen Originaltitel „Juggernaut“ den Bösewicht meint: ein Moloch, eine Kraft, die nicht aufzuhalten ist. Omar Sharif spielt darin den Kapitän eines Luxusdampfers, in dessen Rumpf ein Attentäter mehrere Bomben platziert hat, um ein Lösegeld zu erpressen. Ein Team von Experten, darunter Richard Harris und David Hemmings, wird per Hubschrauber auf das Schiff geflogen, um die Bomben zu entschärfen.

Nun entspinnt sich ein packendes Duell zwischen den Spezialisten und dem Erpresser. Ich werde nie jenen Moment vergessen, in dem Richard Harris voller Entsetzen einen Klöppelmechanismus entdeckt, der seine Arbeit eigentlich unmöglich macht. Schlimmer noch: Er erinnert sich an seine panische Flucht vor einer deutschen Luftbombe im Zweiten Weltkrieg, die ähnlich perfide konstruiert war. Rot oder blau? Das ist am Schluss die alles entscheidende Frage, während Harris sogar mit dem Attentäter telefoniert und den Drahtschneider ansetzen will.

  

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Es gibt nicht viele Filme, die den Zuschauer derart im Spannungsgriff gefangen halten. Darüber hinaus nimmt sich Lester aber auch Zeit, die Alltagsrituale an Bord zu beobachten, die gelangweilten Passagiere, die eifrigen Animateure, den eitlen Kapitän. „Die lakonischen, fragmentarischen Montagen vom unter Daueranimation und Tischtennisturnierzwang gestellten Reisealltag zählen zu den stärksten Momenten Lesterscher Sozialsatire“, so der Essayist Drehli Robnik. Kritiker gingen sogar so weit, den Film als Statement über England selbst zu sehen: das Land, pars pro toto symbolisiert durch den Ozeandampfer.

Richard Lester und die Beatles (© IMAGO / Everett Collection)
Richard Lester und die Beatles (© IMAGO / Everett Collection)

Das Wunderkind aus Philadelphia

Richard Lester, das vergisst man oft, ist eigentlich US-Amerikaner. Er wurde am 19. Januar 1932 in Philadelphia geboren. Ein Wunderkind: Schon mit drei Jahren beginnt er zu lesen, am liebsten Comics; mit 15 Jahren beendet er die Schule, um Klinische Psychologie an der Universität von Pennsylvania zu studieren. Als Zwölfjähriger bringt er sich das Pianospielen bei und gilt später als exzellenter Jazz-Pianist. Er komponiert Musik, singt in einem Pop-Chor und macht mit 19 Jahren seinen Bachelor of Science.

Doch anstatt als Psychologe zu arbeiten, heuert er in Philadelphia bei einem Fernsehsender als Aushilfe an. Egal ob Wettervorhersagen, Bildungsprogramme, Sportberichte, Dramen oder sogar Puppenspiele – Lester eignet sich alles an. Damals wurde das Programm noch live übertragen, darum durften keine Fehler passieren, aber vieles war möglich, besonders an surrealen Effekten. Die ideale Schule für Regisseure. Doch Lester fürchtet sich vor einem geregelten Leben mit Haus in der Vorstadt und reist 1953 als 21-Jähriger nach Europa und Nordafrika. Er verdingt sich als Korrespondent für einige Provinzzeitungen und als Jazzpianist in Bars und Cafés.

1955 kommt er in London an und bleibt. Er teilt nicht das Schicksal von Joseph Losey, der 1951 während der Hexenjagd McCarthys auf die „Schwarze Liste“ geriet, nach Dreharbeiten in Italien nicht mehr in die USA zurückkehren konnte und fortan in England lebte und arbeitete. In England nimmt Lester seine Arbeit als Fernsehregisseur wieder auf. Er war sogar Gastgeber einer eigenen Show: „The Dick Lester Show“. 1958 holte ihn Peter Sellers zur „Goon Show“. Hier lotet Lester die Eckpunkte für seinen Humor aus, der ihn später auszeichnete. Es geht um die Logik des Absurden, um das zufällige Aufeinanderprallen von Worten und Bildern.

Mit „The Running, Jumping and Standing Still Film“, einem elfminütigen Kurzfilm, gibt Lester 1960 sein Debüt als Kinoregisseur. Gedreht mit 70 Pfund an einem einzigen Nachmittag auf einer Wiese vor den Toren Londons, überzeugt der Film als Hommage an den Slapstick der Stummfilmkomödie – voller surrealer Gags und einem erstaunlich düsteren Ende. Dafür gab es sogar eine „Oscar“-Nominierung.

Lesters erste Langfilme, Twen-Hitparade (1961), eine Kompilation von damals populären Schlagern, die als Fingerübung für die Beatles-Filme gelten kann, und Auch die Kleinen wollen nach oben (1962), eine Fortsetzung von Jack Arnolds Die Maus, die brüllte (1959), hinterlassen bei Kritik und Publikum wenig Eindruck.

Verkleidungen und Slapstick prägen die Beatles-Filme von Richard Lester (© IMAGO / Allstar)
Verkleidungen und Slapstick prägen die Beatles-Filme von Richard Lester (© IMAGO / Allstar)

Die Beatles als Gefangene ihres Ruhms

Doch dann kommt jener Film, der auf immer mit Lesters Namen verbunden bleibt: Yeah! Yeah! Yeah!, auch in Deutschland besser bekannt unter seinem Originaltitel: „A Hard Day’s Night“ (1964). 1963 schwappt die Beatlemania durch Großbritannien und von Hamburg aus auch durch den Rest des Kontinents. Produzent Walter Shenson wollte auf dieser Popularitätswelle mitreiten und gleichzeitig zeigen, wie sehr die Beatles Gefangene ihres eigenen Ruhms waren. Angetrieben von ihrem Manager, begleitet von Pauls unzuverlässigem Opa, steigen John, Paul, George und Ringo in Liverpool in einen Zug nach London, um dort in einer Fernsehshow aufzutreten. Dabei sind sie immer auf der Flucht vor ihren Fans. Sie rennen, stolpern, fallen, maskieren sich oder verstecken sich hinter Zeitungen. Bei einer Pressekonferenz ist es so voll, dass sie nicht einmal das Buffet erreichen; die Fragen der Journalisten könnten dümmer nicht sein. Doch einmal nehmen sie Reißaus und rennen, tanzen und albern ausgelassen, angetrieben vom Zeitraffer, über ein Feld, aufgenommen aus der Vogelperspektive.

Lester probiert hier jeden Gag aus, den man sich denken kann, und manche sind sogar subversiv. Gleich zu Beginn des Films weist ein alter Herr die im Zugabteil mitreisenden Beatles zurecht und pocht auf seine Verdienste: „I fought the war for your sort!“ Ringo antwortet mit typischer Unschuldsmiene: „I bet you’re sorry you won!“ Das mögliche Bedauern des Sieges über Nazi-Deutschland wird hier mit beiläufiger Bosheit dargeboten, die sich jeglichem Nationalismus verweigert. Lester weist schon 1964 auf die Komödien und Thriller hin, die das „Swinging London“ präsentieren, von Blow up bis Emma Peel, von Modesty Blaise bis Twiggy.


Frischer Wind im britischen Kino

Plötzlich wehte ein frischer Wind im britischen Kino, und die Kritiker und Zuschauer dankten es den Beatles, die unkompliziert und willig jede Dummheit mitmachten. „Tatsächlich ist sein sprühender Witz und sein verspielter Hang zum Nonsens der Musik ein wenig voraus: die Beatles-Songs kommen nie ganz an die – von Bonmots und Jump Cuts beschleunigte – überschwängliche Heiterkeit des Films heran,“ schreibt Howard Hampton. Und weiter: „Von Godard übernahm Lester Technik und Tempo, um den Rhythmus einer sich entfaltenden Epoche zu vermitteln – einer Epoche, die aus flüchtigen Momenten bestand, aus Möglichkeitsfragmenten, die fast schneller verschwanden, als man sie registrierte. Dieser Stil war zwar leicht zu imitieren, aber seine innerste Sensibilität blieb undefinierbar.“

Ringo Starr in der wilden Agentenfilm-Parodie „Hi Hi Hilfe!“ (© IMAGO / Allstar)
Ringo Starr in der wilden Agentenfilm-Parodie „Hi Hi Hilfe!“ (© IMAGO / Allstar)

Die Beatles absolvieren ihre Auftritte zumeist grinsend, stets adrett gekleidet mit Anzug und Schlips. Besonders Ringo Starr ist lustig, egal ob er zu Beginn des Films hinfällt und lachend wieder aufsteht oder in Playback-Szenen fröhlich vor sich hin trommelt. „Was sieht er da im Off der Szenerie, mit einem Blick, der Vertrautheit, Faszination und freudiges Wiedererkennen gleichermaßen auszudrücken scheint, und was bringt ihn so ausfallend oft zum Lachen?“, fragt Drehli Robnik, um diese „hartnäckig wiederkehrende Abgelenktheit“ darauf zurückzuführen, dass der Akt des Musizierens eher beiläufig dargeboten wird und der Wohlklang der Musik, das, wofür die Beatles eigentlich stehen, erst durch das Playback entsteht. Doch die gute Laune beweist noch etwas anderes: Die Beatles sind in ihren Filmen anständige, gepflegte Jungs, die trotz aller schlagfertigen Frechheit viel zu freundlich sind, um irgendjemand etwas zuleide zu tun.

Gedreht in nur sieben Wochen für läppische 18.000 Pfund, spielte A Hard Day’s Night ein Vielfaches seiner Kosten ein. Eine Fortsetzung durfte da nicht fehlen: Hi Hi Hilfe (1965), gedreht mit drei Mal so hohem Budget, in Farbe und an zahlreichen, über die halbe Welt verstreuten Schauplätzen. Aber nicht mehr ganz so gut. Immerhin: Das Wohnzimmer der vier ist ein Traum – mit Sandwich-Automat, versenkbarer Orgel und einem Rasen. Betreten haben John, Paul, George und Ringo die Wohnung allerdings durch vier verschiedene Haustüren einer typisch englischen Reihenhaussiedlung. Eine bürgerliche Allerweltsfassade, die vom Eigentlichen ablenkt. Erst dahinter tut sich ihr gigantisches Reich auf, die vorgetäuschte Einsamkeit entpuppt sich als Männerhaushalt.


Das metallene Bett auf Rädern

Zwischendurch ist noch Der gewisse Kniff (1965) entstanden. Lester behält das Tempo und die Bewegung der Beatles-Filme einfach bei. Basierend auf einem Stück von Ann Jellicoe konzentriert sich der Film auf zwei höchst unterschiedliche junge Männer. Da ist zum einen Tolen, ein erfolgreicher Frauenheld, und sein schüchterner Freund und Vermieter Colin, der auch mal gern Sex hätte, sich aber als Lehrer mit seinen ungehorsamen Schülern herumschlagen muss. Ein neues Bett soll dem Liebesglück auf die Sprünge helfen, und nun kommt es zu jener schönen Szene, in der Tolen und Colin auf einem Schrottplatz ein metallenes Bett mit kleinen Rädern erstehen, auf ihm durch London fahren und Nancy (Rita Tushingham), zusteigen lassen, die eigentlich den CVJM sucht.

Als Komödie über die Swinging Sixties erreichte „Der gewisse Kniff“ Weltruhm (© IMAGO / United Archives)
Als Komödie über die Swinging Sixties erreichte „Der gewisse Kniff“ Weltruhm (© IMAGO / United Archives)

Lester nahm dabei mit versteckter Kamera die Reaktionen von zufälligen Passanten auf und unterlegte ihnen im Off missbilligende Kommentare, die wie ein griechischer Chor die neue Jugendrevolution bewerteten. Einmal läuft Nancy, „Rape!“ schreiend, aufgeregt über die Bürgersteige und erntet nur verständnislose Blicke. Als sie an einer Tür klingelt, noch einmal „Rape!“ rufend, meint die spießige Hausbesitzerin: „Not today, thank you.“ Die Biederkeit der Menschen wird so zum wichtigen Bestandteil des Humors.

Lester zeigt sich hier auch von der Modefotographie beeinflusst. So lässt er einen von Colins Untermietern die ganze Wohnung weiß streichen – inklusive Regalen und Fenstern. Von Godard inspiriert ist, neben den Jump Cuts und dem Zeitraffer, jene Szene, in der Colin die Haustür vernagelt und jedes seiner Hilfsmittel, von der Säge bis zur Schleifmaschine, mit einer eingeblendeten Schrifttafel benannt wird.

Nach Toll trieben es die alten Römer (1966) mit Buster Keaton und Wie ich den Krieg gewann (1967) mit John Lennon entstand 1968 Petulia über die kurze Liebesaffäre zwischen der Titelfigur – gespielt von Julie Christie – und einem geschiedenen Arzt, dargestellt von George C. Scott. Während einige Kritiker den Film als „Seifenoper“ abtaten, sah Richard Corliss in ihm Lesters Wandlung zu einem „erwachsenen Filmemacher“.


Abenteuerfilme jenseits der Konventionen

Zu Lester großen Unterhaltungsfilmen gehören neben Juggernaut auch Die drei Musketiere (1974) und Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady (1975). Dumas oftmals verfilmter Klassiker wird hier zu einer quirligen Mischung aus Mantel-und-Degen-Film, Romanze und Slapstick. „Lester hat die Musketiere gründlich gegen den Strich gebürstet, mit Kunstfertigkeit, Ironie und reiner Spiellust in leichte, bunte Splitter aufgelöst, die vielfach schimmern und blitzen. Dieser Film ist sinnlos schön, wie selten einer: Alles, was ihm Spaß macht, ist bloßer Oberflächenreiz, dekorativer und artistischer Luxus, Leichtsinn und Übermut, Laune und schamlose Pracht, gemacht zum verzückten Staunen,“ schrieb Siegfried Schober. Mit Die Rückkehr der Musketiere lieferte Lester 1988 so etwas wie einen verspäteten Nachklapp. Der Charme der gealterten Helden war endgültig dahin.

Mit „18 Stunden bis zur Ewigkeit“ drehte Lester einen packenden Beitrag zum Spannungskino (© IMAGO / United Archives)
Mit „18 Stunden bis zur Ewigkeit“ drehte Lester einen packenden Thriller (© IMAGO / United Archives)

Auch mit Robin und Marian (1976) zeigt Richard Lester kein Interesse an den Konventionen des Abenteuerfilms, vielmehr ist es so etwas wie ein „melancholischer Abgesang“ (Georg Seeßlen) auf das Genre der Mantel- und Degenfilme. Der Film erzählt die Geschichte von Robin Hood (Sean Connery), der nach 20 Jahren im Exil, von den Gemetzeln der Kreuzzüge verbittert, nach Sherwood Forest zurückkehrt. Er nimmt seine Romanze mit Lady Marian (Audrey Hepburn), die ins Kloster gegangen ist und Äbtissin wurde, wieder auf und muss noch einmal gegen seinen alten Widersacher, den Sheriff von Nottingham, antreten. Schwer verletzt überlebt er das Duell. Marian erlöst ihn und sich von den Leiden mit einem heimlich verabreichten Gifttrunk.

„Lesters Film zeichnet ihn nicht als tollkühnen Banditen, als einen Sinnenfreuden genießenden Naturburschen wie seinerzeit zum Beispiel Douglas Fairbanks, sondern eher als einen gealterten, desillusionierten Mann, dem es Mühe bereitet, seinem eigenen Mythos gerecht zu werden“, schreibt Marietta Erne. Eine eigentümliche Melancholie geht von diesem Film aus. Robin Hood ist erwachsen geworden, was gleichzeitig sein Ende bedeutet. Damit ist auch die Leichtigkeit und Unbeschwertheit des Abenteuerfilms dahin. Es sollte 15 Jahren dauern, bis sich Kevin Reynolds der Legende im Kino wieder annahm.


Superman wird menschlich

1980 übernahm Lester von Richard Donner die Dreharbeiten zu Superman II – Allein gegen alle und verpasste ihm einen Schuss „comic camp and pop-art styles“, wie Martyn Auty anmerkte. Clark Kent verzichtet hier auf seine übermenschlichen Kräfte, um Lois Lane heiraten zu können. das ist doch ein verdammt romantischer Gedanke.

Der „Mann aus Stahl“ lebt in Lesters „Superman II“ seine romantische Seite aus (© IMAGO / Everett Collection)
Der „Mann aus Stahl“ lebt in „Superman II“ seine romantische Seite aus (© IMAGO / Everett Collection)

In Superman III – Der stählerne Blitz ging es drei Jahre später deutlich düsterer zu: Der „Mann aus Stahl“ lässt sich gehen, rasiert sich nicht mehr, hängt in Bars ab und achtet nicht mehr auf sein Kostüm. Ein neurotischer Superman? Oder ist er einfach nur menschlich geworden? Drehli Robnik: „Was es heißt, ein Mensch zu sein, erfährt Superman (…) in einem Diner, wo er mit Lois Lane einen Imbiss nehmen will und sich stattdessen hilflos von einem Rüpel verprügeln lassen muss. Die heroische Genrefigur wird nicht nur Mensch, sondern Konsument; sie leidet nicht nur, sondern sie leidet auf banale Weise in einer banalen Situation.“

Nach „Die Rückkehr der Musketiere“ drehte Richard Lester 1991 mit der Konzertdokumentation Get Back über die zwölfmonatige Welttournee von Paul McCartney seinen letzten Film. Obwohl noch nicht einmal 60 Jahre alt, ist seine Karriere als Regisseur auf einmal vorbei. Er lehnt viele Angebote ab (unter anderem auch Flashdance); für persönliche Projekte gibt ihm niemand mehr Geld. „Ich habe einfach aufgehört“, so Lester in einem Interview. Am 19. Januar wird er 90 Jahre alt.


Dieser Text entstand mit Unterstützung von VG Wort, BKM und Neustart Kultur.

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