© Ubaldo Arata

Rom, offene Stadt

Neorealistisches Drama über Schicksale während der deutschen Besatzung Roms 1943/44 - bis 15.9. in der arte-Mediathek

Veröffentlicht am
19. Juni 2024
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Noch während des Zweiten Weltkriegs konzipierte der italienische Regisseur Roberto Rossellini mit einigen Drehbuch-Mitstreitern wie dem jungen Federico Fellini einen Film über die Aktivitäten, die Verfolgung und das grausame Ende einer italienischen Widerstandsgruppe zur Zeit der deutschen Besatzung Roms. Im Mittelpunkt stehen die Schicksale des in einer illegalen Druckerei beschäftigten Arbeiters Francesco (Francesco Grandjacquet), seiner Verlobten Pina (Anna Magnani), des Widerstandskämpfers Manfredi (Marcello Pagliero) und des ebenfalls im Widerstand engagierten Priesters Don Pietro Pellegrini (Aldo Fabrizi).

Rossellini inszenierte den Film mit persönlichem, spontanem Engagement in dokumentarischem Stil und differenziert gezeichneten Charakteren. Damit wurde er nicht nur ein bemerkenswertes Zeugnis der Zeitgeschichte, sondern kann auch als Markstein der Kinogeschichte gelten: der erste konsequent „neorealistische“ Film. – Ab 16.

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