Mit 124 Filmen in fünf Wettbewerben haben die 71.
Kurzfilmtage Oberhausen (29.4.-4.5.2025) ein umfangreiches Programm
präsentiert, das sich in seiner enormen Vielfalt nicht leicht auf einige Stichpunkte
reduzieren lässt. Was hängen bleibt, sind Bilder, die sich einbrennen, unverhoffte
Assoziationen und persönliche Bezugspunkte zu Filmen, über die eigene kreative
Impulse freigesetzt werden. Eine Passage durch intensive Seherlebnisse in
Oberhausen.
1.
„Jailoogo Karay Uzak Jol“ (2025) von
Ilgiz-Sherniiaz Tursunbek uulu
Ein Kurzfilm über kirgisische Schäfer. Schafe sind –
ebenso wie Küchenmesser, spiralförmige Telefonhörerkabel, Schlüssellöcher – ein
kinematografisches Objekt geworden, ein Ding also, das, sobald es