40 Jahre nach der Veröffentlichung von Claude Lanzmanns neuneinhalbstündigem Dokumentarfilm „Shoah“ zeigt der Dokumentarist und Fotograf Guillaume Ribot das Ringen des Regisseurs mit der Erzählbarkeit des Unerzählbaren, wobei er ausschließlich Lanzmanns autobiografische Texte und unveröffentlichtes Filmmaterial verwendet.
Daraus entsteht weit mehr als ein „Making of“, da Lanzmanns Reflexionen über den langen Entstehungsprozess, seine Selbstzweifel, Sackgassen und Rückschläge den Ausnahmestatus und die Radikalität seines Unterfangens außergewöhnlich plastisch machen. Die Dokumentation funktioniert so als wertvolle Ergänzung wie auch als Einstieg in „Shoah“. - Sehenswert ab 14.