Der Auktionator André Masson (Alex Lutz) des berühmten Auktionshauses Scottie's erhält Hinweise, dass in der elsässischen Stadt Mülhausen ein Originalbild von Egon Schiele aufgetaucht sei. Obwohl er skeptisch ist, macht er sich mit einer Kollegin auf den Weg und deckt eine Sensation auf: Das Gemälde scheint echt zu sein.
Die Freude über den Fund wird allerdings gedämpft, weil die Herkunft des Werkes unklar ist. Das Bild war einst Teil der Sammlung eines jüdischen Mäzens, der von den Nazis enteignet wurde. Masson steht damit vor der Herausforderung, die Ansprüche der Nachfahren des Sammlers, die Interessen seines Arbeitgebers und die Situation der Familie, bei der das Bild gefunden wurde, miteinander in Einklang zu bringen.
Die dramatische Komödie von Pascal Bonitzer erzählt von den Verquickungen des Kunsthandels und dem großen Geld, wobei die Kritik am Zynismus des Kunstmarktes sehr präzise ausfällt, ohne didaktisch zu werden. Die Handlung beruht auf einer wahren Begebenheit: dem Fund des Werkes "Welke Sonnenblumen (Herbstsonne II)" von Egon Schiele. Das Bild stammte aus der Sammlung des jüdischen Mäzens Karl Grünwald. Nach dessen Flucht aus Wien wurde die Sammlung konfisziert und 1942 im von den Nationalsozialisten besetzten Straßburg versteigert. - Ab 14.