Ein in den Kinos der DDR aufgeführter US-amerikanischer Breakdance-Film findet 1985 bei der Jugend in der ostdeutschen Stadt Dessau begeisterte Nachahmer. Frank (Gordon Kämerer) und Alex (Oliver Konietzny) lassen sich von der Rebellion der schwarzen Straßenkids in der Bronx mit Tänzern, die die Schwerkraft aushebeln und sich auf dem Kopf drehen, begeistert anstecken.
Breakdance und die Hip-Hop-Musik bringen auch im Osten Farbe in den Alltag, Leidenschaft und Hingabe – allerdings nur unter der Kontrolle der Staatssicherheit. Die deutet die tanzbegeisterten Breakdancer DDR-konform zur Schautanzgruppe um und schickt sie mit staatlicher Billigung durch Festsäle und Turnhallen.
Der Erfolg berauscht sie eine ganze Weile, doch langsam wird ihnen klar, dass da etwas nicht stimmt: Nicht sie haben den Staat überlistet und dem Breakdance zum Sieg verholfen, sondern der Staat hat sie ausgetrickst und gezähmt. Zwischen Anpassung und ungebrochenem Rebellionsgeist drohen die „Break Beaters“ zu zerbrechen.
Ein sympathischer, mit unverbrauchten jungen Darstellern glaubwürdig inszenierter und erzählter Jugendfilm von Jan Martin Schaaf, der seine fiktive Geschichte zum Plädoyer für das Ausleben von Träumen verdichtet. - Ab 14.