Leben in der Schachtel

Was passiert eigentlich mit den Kurzfilmen, wenn sie auf den Redakteurssitzungen der Filmhochschulen und den einschlägigen Festivals gelaufen sind? Die allermeisten davon sind anschließend kaum noch zu beschaffen und werden von niemandem mehr angeschaut, was nichts mit ihrer tatsächlichen Qualität zu tun hat. Einige allerdings machen Karriere: Sie finden den Weg in die Bildungsarbeit und auf die Regale der nichtgewerblichen Verleihstellen, wo ihnen unter Umständen ein langes, erfolgreiches und einflussreiches „Leben in einer Schachtel“ beschert ist. Die nichtgewerblichen Verleihstellen, d.h. Stadt-, Kreis- und Landesbildstellen, Landesfilm- und Landesmediendienste und die kirchlichen Medienstellen in evangelischer, katholischer oder gemeinsamer Trägerschaft (München) stellen Medien mit dem Recht zur nicht gewerblichen öffentlichen Vorführung zur Verfügung: Die dort auf 16mm, Video oder DVD verfügbaren Kurz- wie Spielfilme können in der Schule, in der Erwachsenenbildung, in Pfarrgemeinden, in Kindergärten usw. vorgeführt und genutzt werden, da die entsprechenden Rechte von Kurzfilm-Anbietern wie Matthias-Film, dem Katholischen Filmwerk oder dem FWU („Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht“) abgelöst wurden. Mitarbeiter von Medienstel

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