Karsten Essen

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Was kommt nach dem Ende?: Ausstellung „Katastrophe“ in Frankfurt

Das Thema „Katastrophe“ ist uns angesichts der Corona-Pandemie und der verheerenden Überflutungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz schmerzlich nahegerückt: Allen Bemühungen zum Trotz, die Umwelt zu beherrschen, sind wir nach wie vor unkontrollierbaren Kräften ausgesetzt. Die Ausstellung „Katastrophe. Was kommt nach dem Ende?“ im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt beleuchtet, wie das Kino im Lauf seiner Geschichte auf unsere Angst vor, aber auch Faszination für apokalyptische Szenarien reagierte.

Von Karsten Essen

Tatort - Die Ferien des Monsieur Murot

Ein „Tatort“ auf den Spuren des Komödienklassiker „Die Ferien des Monsieur Hulot“ von Jacques Tati. Der hessische Kommissar Murot stößt beim Urlaub im ländlichen Idyll auf einen Geschäftsmann, der ihm bis auf’s Haar gleicht. Als dieser auf verdächtige Weise ums Leben kommt, beschließt Murot kurzerhand, undercover zu ermitteln, indem er in die Rolle des Toten schlüpft.

Von Karsten Essen

Der US-Regisseur J.C. Chandor im Porträt

In seinen bislang vier Spielfilmen hat der US-amerikanische Regisseur J.C. Chandor eine erstaunliche Vielfalt gezeigt. Seine Werke entziehen sich klassischen Genrezuweisungen und erzählen von existenziellen Krisenerfahrungen, in die sich oft dezidierte Gesellschafts- und Kapitalismuskritik mischt. Ein Porträt zum Start seines neuen Action-Thrillers „Triple Frontier“ auf Netflix.

Von Karsten Essen

Michel Houellebecq & „Unterwerfung“

Die literarische Vision einer Gesellschaft, die in der „Unterwerfung“ unter eine islamische Regierung ihre innere Zerrissenheit überwindet, hat seit ihrem Erscheinen heftig Debatten ausgelöst. In der Verfilmung des Romans von Michel Houellebecq, die am Mittwoch, 6. Juni, bei der ARD ihre Premiere feiert, glänzt Edgar Selge als quecksilbriger Akademiker, der sich den neuen Verhältnissen anzupassen weiß.

Von Karsten Essen

„Tatort: „Die Musik stirbt zuletzt“

Die Krimireihe wagt wieder ein formales Experiment: Regisseur Dani Levy inszeniert die Schweizer Kommissare Ritschard/Flückiger in einem „One Shot“ ohne sichtbare Schnitte. Dabei belastet allerdings das Gewicht der Story, bei der es um ein Stück Schweizer Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg geht, den Fluss der Ermittlungen.

Ich bin Steve McQueen

arte zeigt am Freitag, 13. Juli, eine Dokumentation über den US-Schauspielers Steve McQueen (21.45-23.20). Darin werden die wichtigsten Stationen seines Lebens und seiner Karriere nachgezeichnet. Es geht auch um die ikonischen Qualitäten des "King of Cool". Zugleich wird der Charakter eines Getriebenen ansichtig, der zeitlebens unter dem Eindruck stand, ausbrechen und davonrasen zu müssen.

Ein weiblicher Apostel

Das Kino kennt die biblische Gestalt der Maria Magdalena bislang fast nur als Nebenfigur in Jesus-Filmen. In dem Film des Australiers Garth Davis steht sie jetzt erstmals im Zentrum. Die Inszenierung will Maria Magdalena endlich vom Image der reuigen „Sünderin“ befreien, das ihr im Lauf der Kulturgeschichte zugeschrieben wurden.

Das Gespräch führte Karsten Essen