Alexandra Wach

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Leni Riefenstahl: Das Ende eines Mythos

Politisch blind, aber eine geniale Filmemacherin? Leni Riefenstahl, die Regisseurin des NS-Propagandafilms „Triumph des Willens“, pflegte zu Lebzeiten den Mythos der apolitischen Ausnahmekünstlerin. Eine Dokumentation und ein neues Buch rechnen mit diesem Image ab, belegen Riefenstahls Verstrickungen ins NS-Regime und stellen auch ihre Leistung als innovative Filmemacherin in Frage.

Von Alexandra Wach

Filmliteratur: Asta Nielsen

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Asta Nielsen der erste international umjubelte Star des deutschen Kinos. Eine neue Biografie mit dem Untertitel „Filmgenie und Neue Frau“ skizziert nicht nur Leben und Werk der Stummfilmdiva, sondern ordnet diese in die Entwicklung des Mediums und gesellschaftlicher Veränderungen ein.

Von Alexandra Wach

"Ich habe eine wolkenverhangene Seele"

In seinen Memoiren „Ganz nebenbei“ rechnet Woody Allen mit Hollywood ab und setzt sich gegen die Missbrauchsvorwürfe seiner Ex-Frau Mia Farrow zur Wehr.

Von Alexandra Wach

Ausstellung: Günter Peter Straschek

Der Filmemacher Günter Peter Straschek (1942-2009) war ein Unruhestifter im Klima der westdeutschen 1960er- und 1970er-Jahre: Wegen eines sozialistischen Agitationsfilms flog er von der Westberliner Filmhochschule DFFB, seine fünfstündige Dokumentation „Filmemigration aus Nazideutschland“ war das erste Fernsehprojekt zu diesem Thema. Eine Ausstellung im Kölner Museum Ludwig erinnert an den weithin vergessenen Querdenker.

Von Alexandra Wach

Franz Rogowski: Der Schauspieler als Währung

Auf der Kinoleinwand ist Franz Rogowski derzeit höchst präsent. Demnächst sieht man ihn in Daniel Wilds „Lux – Krieger des Lichts“ (Start: 4.1.) als jungen Mann, der durch sein Alter Ego, den Superhelden Lux, die Welt verändern will. Bei der „Berlinale“ 2018 vertritt er Deutschland als „Shooting Star“ und ist im Wettbewerbsfilm „In den Gängen“ von Thomas Stuber zu erleben. Ein Porträt und ein Gespräch.