Die Hand an der Wiege

Psychothriller | USA 1991 | 110 Minuten

Regie: Curtis Hanson

Ein Frauenarzt begeht Selbstmord, als er unter Verdacht gerät, sich sexuell an Patientinnen vergangen zu haben. Bei der schwangeren Witwe löst der Schicksalsschlag eine Fehlgeburt aus. Voller Rachegedanken schleicht sie sich daraufhin als Kindermädchen bei der jungen Mutter ein, die den Arzt angezeigt hatte, und versucht, das Familienglück zu zerstören. Ein mißratener Psychothriller, dessen hausbackene Suspense-Elemente weniger Schrecken als unfreiwillige Komik bewirken. Gegen Ende setzt er nur noch auf abgedroschene gewalttätige Effekte.

Filmdaten

Originaltitel
THE HAND THAT ROCKS THE CRADLE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1991
Regie
Curtis Hanson
Buch
Amanda Silver
Kamera
Robert Elswit
Musik
Graeme Revell
Schnitt
John F. Link
Darsteller
Annabella Sciorra (Claire) · Rebecca De Mornay (Peyton) · Matt McCoy (Michael) · Ernie Hudson (Solomon) · Julianne Moore (Marlene)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Psychothriller

Heimkino

Verleih DVD
Buena Vista (1.85:1, DD2.0 engl./dt.)
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Diskussion
Psycho-Thriller wandeln auf einem schmalen Grat. Soll der Schrecken nicht ins Lächerliche umkippen, brauchen sie ein williges Publikum, das glauben will, was es sieht - selbst unmögliche Dinge und Zufälle, die sich auf dem Papier wie reine Idiotie lesen. Ein Frauenarzt, der sich an seinen Patientinnen vergeht, ist da noch vergleichsweise leicht zu akzeptieren. Selbst sein Selbstmord auf die Anzeige einer Schwangeren ließe sich noch in der Realität vorstellen. Doch die "dicken Hunde" kommen erst danach. Die Frau des Arztes, ebenfalls schwanger, erl

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