Haus der Freuden

Drama | Italien 1990 | 94 Minuten

Regie: Marco Ferreri

In einem italienischen Altersheim verlieben sich ein verheirateter Musik-Professor und eine 70jährige Schönheit. Die Intoleranz der Heimleitung und der Neid ihrer Mitbewohner stellen ihre Beziehung auf eine harte Probe. Ein ungenau beobachteter, einfallslos und mit geschmacklosen Übertreibungen inszenierter Versuch, das Tabu-Thema "Sex im Alter" filmisch zu bearbeiten. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
LA CASA DEL SORRISO
Produktionsland
Italien
Produktionsjahr
1990
Regie
Marco Ferreri
Buch
Liliana Betti · Antonio Marino · Marco Ferreri
Kamera
Franco di Giacomo
Musik
Bruno Guarnera · Henri Aguel
Schnitt
Dominique Martin
Darsteller
Ingrid Thulin (Adelina) · Dado Ruspoli (Andrea) · Elisabeth Kaza (Esmeralda) · Enzo Cannavale (Rechtsanwalt) · Caterina Casini (Doktor Peri)
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Drama | Liebesfilm

Diskussion
Das "Haus der Freuden" ist kein Bordell, wie der irreführende deutsche Titel suggeriert, sondern ein Heim für alte Menschen, in dem diese mehr oder weniger abgeschoben ihren Lebensabend verbringen. Da das Personal nicht gerade feinfühlig mit ihnen umgeht, sind ihre "Freuden" eher dünn gesät, besonders die sexuellen: Besuche auf den Zimmern des anderen Geschlechts sind streng verboten. Lust zu empfinden, schickt sich einfach nicht in diesem Alter, und deren "Ausübung" traut man ihnen schon gar nicht zu. Aber Not macht bekanntlich erfinderisch, und so ziehen sich die 70jährige Adelina, die in ihrer Jugend einmal zur "Miss Lächeln" gekürt wurde, und der charmante Musikprofessor Andrea zu ihren

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