Mars Attacks!

Science-Fiction | USA 1996 | 106 Minuten

Regie: Tim Burton

Bunte Mars-Männchen versetzen den Präsidenten der Vereinigten Staaten und schließlich die ganze Bevölkerung in Verblüffung und Schrecken, als sie mit ihren Spielzeuggewehren auf Welteroberung gehen. Der Film wurde von Tim Burton als eine Art "Independence Day" auf Camp-Niveau erdacht. Die naiven Kultfilme des Genres stehen Pate bei einem zynischen Varieté-Programm amerikanischer Selbstgefälligkeiten, das dieselben Ideen und Scherze zu oft variiert, als daß es vor Gleichförmigkeit und Langeweile bewahrt bleiben könnte. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MARS ATTACKS!
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1996
Regie
Tim Burton
Buch
Jonathan Gems
Kamera
Peter Suschitzky
Musik
Danny Elfman
Schnitt
Chris Lebenzon
Darsteller
Jack Nicholson (Präsident James Dale) · Glenn Close (Marsha Dale) · Annette Bening (Barbara) · Pierce Brosnan (Donald Kessler) · Danny DeVito (Glücksspieler)
Länge
106 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction | Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Einige Kritiker vermuten, "Mars Attacks!" sei von Tim Burton als ironische Abrechnung mit "Independence Day" (fd 32 118) und dessen Anhängern ausgeheckt worder. Ein hübsche Idee, hätte nicht Burton an "Mars Attacks!" schon lange gearbeitet, bevor "Independence Day" zum geschichtsträchtigen Publikumserfolg wurde. Doch auch Filmemacher besitzen ja gelegentlich visionäre Begabung. Was an der Theorie sicher stimmt, sind die Konsequenzen: Die Verehrer von Emmerichs Film werden mit Tim Burtons Camp-Etüde nicht viel anfangen können. In der Tat macht sich der Schöpfer von "Beetle Juice" (fd 27 141) und "Batman" (fd 27 905) über alles lustig, was dem strohtrockenen "Independence Day" heilig ist. Und er tut es mit einem bewundernden Blick zurück auf die Zeiten, als

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