Nirvana

Science-Fiction | Italien 1996 | 114 Minuten

Regie: Gabriele Salvatores

In naher, aber apokalyptischer Zukunft versucht ein Computerprogrammierer, sein fehlerhaftes Spiel zu löschen und muß es dazu selbst spielen. Ein einfallsloser Abgesang auf die Ästhetik von "Blade Runner", dem auch eine selbstironische Grundhaltung nicht zu Originalität verhilft.

Filmdaten

Originaltitel
NIRVANA
Produktionsland
Italien
Produktionsjahr
1996
Regie
Gabriele Salvatores
Buch
Gabriele Salvatores · Gloria Corica · Pino Cacucci
Kamera
Italo Petriccione
Musik
Mauro Pagani · Federico De Robertis
Schnitt
Massimo Fiocchi
Darsteller
Christopher Lambert (Jimi) · Diego Abatantuono (Solo) · Sergio Rubini (Joystick) · Stefania Rocca (Naima) · Amanda Sandrelli (Maria)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Genre
Science-Fiction

Heimkino

Verleih DVD
epix (FF, DD2.0 dt.)
DVD kaufen

Diskussion
In der Philosophie der Hindus ist die Wirklichkeit seit jeher keine feste Größe. Was dort als "Maya" bezeichnet wird, ist kaum ein Ort, der zum Verweilen einlüde; ein trügerisches System aus Illusionen und Erscheinungen und kaum der Weisheit letzter Schluß. Auch in unseren Breiten lassen sich mit philosophischen Diskursen über nicht existente Wirklichkeiten spätestens seit den Arbeiten von Roland Barthes und Jean Baudrillard kaum noch müde Studenten motivieren. Nur in der Literatur des cyberpunk, in japanischen Anime-Cartoons und europäischen Science-Fiction-Filmen scheint die Virtualität der Realität noch immer ein Thema zu sein.

Gabriele Salvatores, dessen esoterischer Essayfilm "Mediterraneo" (fd 29 728) überraschend den Fremdsprachen-"0scar" gewann, fühlte sich offenbar durch die aufeinander aufbauenden Ebene

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren