Drama | USA 1997 | 115 Minuten

Regie: Constantin Costa-Gavras

Ein arbeitsloser Museumswächter erschießt bei dem Versuch, seinen Job zurückzubekommen, versehentlich einen ehemaligen Kollegen. Von einem zufällig anwesenden Fernsehreporter aufgebauscht, wird der Unfall zu einer landesweiten Mediensensation. Ein mit Negativklischees überladener Film, dessen Kritik am Fernsehsystem am besten noch in der ambivalenten Figur des Reporters zum Tragen kommt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MAD CITY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1997
Regie
Constantin Costa-Gavras
Buch
Tom Matthews
Kamera
Patrick Blossier
Musik
Thomas Newman
Schnitt
Françoise Bonnot
Darsteller
John Travolta (Sam Baily) · Dustin Hoffman (Max Brackett) · Alan Alda (Kevin Hollander) · Mia Kirshner (Laurie Callahan) · Ted Levine (Lemke)
Länge
115 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Der Name Costa-Gavras ist ein Synonym für gesellschaftlich engagierte Filme, die sich mit fast missionarischem Eifer in ihr Thema verbeißen. Costa-Gavras, der seit dem berühmten „Z“ (fd 16 529) nur wenige Filme gemacht hat (u.a. „Vermißt“, fd 23 566, und „Music Box – Die ganze Wahrheit“, fd 28 222), ist auch ein bestechender Handwerker, der seine Storys genau auf den Punkt zu bringen versteht. Ob Costa-Gavras’ Punkt allerdings immer mit den Fakten übereinstimmt oder im Eifer des „heiligen Zorns“ schon einmal ein bißchen ins Manipulative verrutscht, ist eine andere Frage. Sie stellt sich auch bei „Mad City“. Wie die meisten Filme, die Hollywood zur Zeit hervorbringt, ist die Handlung von „Mad City“ nichts anderes als Recycling gewichtiger Vorbilder: „Reporter des Satans“ (fd 1 382), „Hundstage“ (fd 19 702), „Nac

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