Wild Wild West

- | USA 1999 | 106 Minuten

Regie: Barry Sonnenfeld

Zwei ungleiche US-Spezialagenten verfolgen 1869 einen wahnsinnig gewordenen Konföderierten-Veteran, der sich mit dem amerikanischen Präsidenten, Wissenschaftlern, Gott und der Welt im Krieg befindet. Unterstützt von einer weiblichen Armada, legt der Schurke eine Brandspur durch das Land und bedroht seine Opfer mit futuristischen Waffen und Apparaten, bis die beiden Verfolger dem Bösewicht den Garaus machen. Eine unpatriotische Comic-Oper, überladen mit äußerlichen Effekten, zitierwütig, detailversessen und nur vordergründig witzig. Die belanglose Geschichte erlaubt den Charakteren nur mechanisches Posieren und Grimassieren. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
WILD WILD WEST
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
Barry Sonnenfeld
Buch
S.S. Wilson · Brent Maddock · Jeffrey Price · Peter S. Seaman
Kamera
Michael Ballhaus
Musik
Elmer Bernstein
Schnitt
Jim Miller
Darsteller
Will Smith (James West) · Kevin Kline (Artemus Gordon/Präsident Grant) · Kenneth Branagh (Dr. Arliss Loveless) · Salma Hayek (Rita Escobar) · M. Emmet Walsh (Coleman)
Länge
106 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Die Extras des USA-Imports umfassen im Gegensatz zur deutschen DVD u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.), USA Import: Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl.)
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Diskussion
Utah, Promontory Point 1869: Ulysses Simpson Grant, Ex-Befehlshaber der Unionstruppen und Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, versucht, den Treffpunkt der transnationalen Eisenbahn mit einem goldenen Schwellennagel zu verewigen, doch sobald der Hammer in die Höhe schnellt, springt der verflixte Nagel ein ums andere Mal aus der Schwelle. Das Lachen der Honoratioren erstirbt so jäh, wie es aufkeimte. Ein kaum merkliches Beben kündigt nahendes Unheil an. Ein Alien? Godzilla? Oder eine Riesenechse aus „Jurassic Park“? Nein. Es naht der Erzschurke und Ex-Konföderierten-General Dr. Arliss Loveless auf einem Tarantula genannten Riesenungetüm, das sich spinnengleich und doch schwergewichtig wie ein Flußpferd auf acht gigantisch gekrümmten Stahlträgern durch die Gegend schleppt. War Regisseur Barry Sonnenfeld vor zwei Jahren mit „Men in Black“ (fd 32 733) eine freche Persiflage auf das Science-Fiction-Ge

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