Ravenous - Friss oder stirb

- | USA 1999 | 100 Minuten

Regie: Antonia Bird

1847 schleppt sich ein halberfrorener Mann in ein amerikanisches Fort in der Sierra Nevada und tischt eine grausige Geschichte auf: Um nicht zu verhungern, sollen die Überlebenden eines Siedlertrecks die Schwächsten über dem Feuer geröstet und gegessen haben. Eine Expedition wird losgeschickt, um die Wahrheit herauszufinden. Missglückter Horrorfilm, der das Abgründige durch humoristische Elemente zurücknimmt und die monströsen Stimmungen der Bildebene immer wieder durch seine musikalische Gestaltung unterläuft. (Videotitel: "Ravenous")

Filmdaten

Originaltitel
RAVENOUS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
Antonia Bird
Buch
Ted Griffin
Kamera
Anthony B. Richmond
Musik
Michael Nyman · Damon Albarn
Schnitt
Neil Farrell
Darsteller
Guy Pearce (Boyd) · Robert Carlyle (Colqhoun/Ives) · David Arquette (Cleaves) · Jeremy Davies (Toffler) · Jeffrey Jones (Hart)
Länge
100 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; nf (DVD früher SPIO-JK, ab 18)

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Crew sowie ein Feature mit nicht verwendeten Szenen. Der Film ist auf DVD zunächst nur mit SPIO/JK-Freigabe erschienen, 2012 jedoch neu geprüft und mit dem FSK-Prädikat "ab 18" versehen.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Man schreibt das Jahr 1847: Captain John Boyd hat aufopferungsvoll an der Front des amerikanisch-mexikanischen Krieges gekämpft, dabei allerdings Dinge erlebt, die kaum ein Mensch ertragen kann. Für eine militärische Laufbahn scheidet er wegen seiner angeschlagenen Konstitution aus. Stattdessen versetzt man ihn auf einen Außenposten in der Sierra Nevada, wo nur selten Trecks auf dem Weg nach Westen Zwischenstation machen. Geleitet wird das Fort von dem gutherzigen, wenn auch trägen und selbstsüchtigen Offizier Hart. Ihm sind eine Handvoll heruntergekommener Soldaten unterstellt sowie ein indianisches Geschwisterpaar, das die Randexistenzen vor dem Rückfall in selbstzerstörerische Anarchie bewahrt. Für Boyd ist dies alles besser als in den Krieg zurückkehren zu müssen, weshalb er sich mit der Situation zu arrangieren beginnt. Doch die chaotische Idylle wird jäh gestört, als sich ein Fremder ins nächtliche Fort schleppt. Es grenzt an ein Wunder, da

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