An jedem verdammten Sonntag

Sportfilm | USA 1999 | 150 (DVD 151) Minuten

Regie: Oliver Stone

Der Niedergang einer einst erfolgreichen Football-Mannschaft, deren neuer Spielmacher zwar kurzfristigen Erfolg bringt, durch seine Eigenmächtigkeit aber die Machtstrukturen innerhalb der Mannschaft sowie des Vereins ins Wanken bringt. An einem nur scheinbar überschaubaren Mikrokosmos, der durch die fulminante filmische Erzählweise immer mehr zerstückelt wird, zeichnet der Film den immer schnelleren Zerfall einer Gesellschaft nach, deren Einzelteile kaum noch miteinander verbunden werden können. Gespiegelt wird dies in einer rasanten, mitunter geradezu hysterischen Inszenierung, die Ausdruck der kulturpessimistischen Haltung des Regisseurs ist. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ANY GIVEN SUNDAY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
Oliver Stone
Buch
John Logan · Oliver Stone
Kamera
Salvatore Totino
Musik
Richard Horowitz · Paul Kelly · Robbie Robertson
Schnitt
Thomas J. Nordberg · Keith Salmon · Stuart Waks · Stuart Levy
Darsteller
Al Pacino (Tony D'Amato) · Cameron Diaz (Christina Pagniacci) · Jamie Foxx (Willie Beamen) · Dennis Quaid (Jack Rooney) · James Woods (Dr. Harvey Mandrake)
Länge
150 (DVD 151) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Sportfilm

Heimkino

Die umfangreiche, originell konzipierte Special Edition (2 DVDs) enthält u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, ein zum Teil kommentiertes Feature (ca. 20 Min.) mit nicht verwendeten Szenen, eine separate Soundtrackspur sowie eine nur via PC abrufbare DVD-ROM Partition, in der man sich interaktiv mit dem Aufbau diverser Sequenzen vertraut machen kann. Der für die DVD erstellte Director's Cut hat eine Länge von 151 Minuten, das entspricht einer Kinolänge von 157 Minuten.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Kaum zu glauben, dass es gerade einmal vier Jahre her ist, seit die in Miami beheimatete Football-Mannschaft der „Sharks“ den Pantheon-Cup gewonnen hat. Seitdem zerfällt das Team: Cheftrainer Tony D’Amato weiß nicht mehr, wie er seine Männer motivieren soll, und die alten Stars wie der Quarterback Jack Rooney reißen kein Spiel mehr aus dem Feuer. Vier Kämpfe hintereinander hat das Team verloren, weshalb die Teilnahme an den lukrativen Play-Offs gefährdet ist und die Zuschauerzahlen sinken. Ein Teufelskreis, der zumindest aus Sicht des Managements nur mit roher kapitalistischer Gewalt, mit Verkäufen und Entlassungen, zu durchbrechen ist. Was den „Sharks“ scheinbar endgültig den Garaus macht, ist der verletzungsbedingte Verlust von Rooney und dessen Ersatzmann - in einem einzigen Spiel. Nun soll der bis dato nie geforderte Quarterback Willie Beamen für den Rest der Saison das Spiel machen. Der entscheidet zwar das nächste Match für die „Sharks“, verhält sich dabei aber so eig

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