Prinzessin Mononoke

Animation | Japan 1997 | 135 Minuten

Regie: Hayao Miyazaki

Zu einer Zeit, in der die Götter noch in Tiergestalt auf Erden weilen, werden sie von einer despotischen Herrscherin bekämpft, die die Ressourcen der Erde für ihre Zwecke nutzen will. Hilfe wird den Göttern durch eine geheimnisvolle Kämpferin und ihren Gefährten zu teil, die die Welt vor dem Untergang retten. Zeichnerisch wie erzählerisch herausragender Zeichentrickfilm, der die Tradition japanischer Animes weiterentwickelt, ohne sich auf ein plakatives Gut-und-Böse-Schema festzulegen. In einigen Kampfszenen fällt die Darstellung von Grausamkeiten für jüngere Zuschauer allzu deutlich aus. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MONONOKE HIME
Produktionsland
Japan
Produktionsjahr
1997
Regie
Hayao Miyazaki
Buch
Hayao Miyazaki
Kamera
Atsushi Okui
Musik
Joe Hisaishi
Länge
135 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Animation

Diskussion
Wer in den 70er-Jahren mit dem Fernsehen aufgewachsen ist, dem ist das Werk des Japaners Hayao Miyazaki ein Begriff: 52 Episoden der Zeichentrickserie „Heidi“ produzierte er und prägte damit selbst in Europa das idealisierte Bild von den Schweizern und ihrer innigen kulturellen Verbindung zur Natur. Liebhaber von Animes schätzen Miyazaki eher wegen seiner gattungsprägenden Regiearbeiten „Lupin III“ („The Castle of Cagliostro“, 1979), „Kaze no tani no Nausicaa“ („Nausicaä of the Valley of Wind“, dt. „Sternenkrieger“, 1984), „Tenku no shiro Laputa“ („Laputa: Castle in the Sky“, 1986), „Tonari no Totoro“ („My Neighbor Totoro“, 1988) und „Kurenei no buta“ („Porco Rosso“, 1992). Kaum einer dieser abendfüllenden Kinofilme - „Laputa“ erreichte mit 195 Minuten Laufzeit epische Dimensionen - ist hierzulande zu sehen gewesen, während sie in Japan Kassenschlager waren und dafür sorgten, dass Miyazaki noch vor Kurosawa und Kitano zum erfolgreichsten Filmemacher seines Landes avancierte. Seine zwischen Märchen- und realer Welt angesiedelten Filme zeichnen sich durch überbordende Fantasie und handwerkliche Perfektion aus

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren