Coyote Ugly

- | USA 2000 | 101 Minuten

Regie: David McNally

Eine junge Frau aus der Provinz, die im Pop-Geschäft Karriere machen möchte, aber Schwierigkeiten hat, ihre Songs vor Publikum zu singen, verschlägt es in New York in die heißeste Kneipe der Stadt, wo sie als "Table-Dancer" zur Attraktion aufsteigt. Unambitionierte Variation der altbekannten Aufsteiger-Geschichte, die trotz des verruchten Milieus eher im Stil eines aseptischen Fotoromans zelebriert wird. Die gelackte Produktion in bunten Farben zeigt nie wirkliches Interesse an der Entwicklung ihrer Protagonistin. - Ab 16 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
COYOTE UGLY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Regie
David McNally
Buch
Gina Wendkos
Kamera
Amir Mokri
Musik
Trevor Horn
Schnitt
William Goldenberg
Darsteller
Piper Perabo (Violet Sanford) · Adam Garcia (Kevin O'Donnell) · Maria Bello (Lil) · Izabella Miko (Cammie) · Bridget Moynahan (Rachel)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16 möglich.

Diskussion
Der Weg nach oben - das ist bei amerikanischen Drehbuchautoren eine der beliebtesten Überschriften des Drehbuch-Treatments und somit so alt wie die Filmgeschichte selbst. Ob vom Tellerwäscher zum Millionär, vom Theatermäuschen zur großen Diva, vom verrückten Erfinder zum Nobelpreisträger, vom Stadtteil-Sheriff zum nationalen Held - in Hollywood hat der „amerikanische Traum“ immerwährende Gültigkeit. Jerry Bruckheimer, jener Produzent, der das Action-Genre mit Filmen wie „The Rock – Fels der Entscheidung“ (fd 32 033), „Con Air“ (fd 32 586), „Armageddon – Das jüngste Gericht“ (fd 33 238) neu definierte, um ihn zugleich in den Abgrund glitzernder MTV-Belanglosigkeit zu reißen, weiß um diese Überschrift, hat er sie doch häufig genug über seinen Projekten stehen.

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