- | USA 2000 | 94 Minuten

Regie: Todd Phillips

Ein Student macht sich mit drei Kommilitonen ins 1800 Kilometer entfernte Austin auf, um ein versehentlich an seine Geliebte abgeschicktes Videoband abzufangen, auf dem er bei einem "Seitensprung" zu sehen ist. Uninspiriert inszenierte, mit pubertären Sex- und Ekel-Gags angereicherte College-Komödie, die besonders würdelos mit Frauen und alten Menschen umgeht. Auf perfide Art und Weise will sie ihre Botschaft von der "benutzbaren" Frau an den Mann, aber auch das weder geschmacklich noch sexualpädagogisch gefestigte Kind bringen.

Filmdaten

Originaltitel
ROAD TRIP
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Regie
Todd Phillips
Buch
Scot Armstrong · Todd Phillips
Kamera
Mark Irwin
Musik
Mike Simpson
Schnitt
Sheldon Kahn
Darsteller
Breckin Meyer (Josh) · Seann William Scott (E.L.) · Paulo Costanzo (Rubin) · DJ Qualls (Kyle) · Amy Smart (Beth)
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Universal (2.35:1, DS engl./dt.)
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Diskussion
Nichts Neues in Hollywoods Teenie-Komödien-Landschaft, zumindest was die Handlung angeht. Eigentlich hätte es keines Drehbuchautoren bedurft - ein Zettelkasten oder im Computer zusammengesetzte Textbausteine hätten eine nicht weniger „originelle“ Geschichte ergeben. Auch die Inszenierung dieser Versatzstücke hätte keinen mittelmäßig begabten Regieassistenten vor große Probleme gestellt. Dass man sich einen bisher durch Musikband-Dokumentationen aufgefallenen Filmemacher auf den Regiestuhl holte, zeigt keinerlei innovative Wirkung. Die plan ausgeleuchteten Bilder, unterlegt von der ewig gleichen Musiksoße werden - und das ist die einzige Überraschung - immerhin mit Schauspielern bestückt, die diese Berufsbezeichnung verdienen. Dass ausgerechnet ein erfahrener Schauspieler wie Fred Ward (als Kyles despotischer Vater) zur „Knallcharge“ verkommt und Tom Green, einer der „hirnfreien“ MTV-Moderatoren, die Story in schlecht nachgeäfftem Jerry-Lewis-Stil erzäh

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