Almost Famous - Fast berühmt

- | USA 2000 | 123 Minuten

Regie: Cameron Crowe

Ein 15-jähriger Rockmusik-Fan in San Diego versucht sich als Musikkritiker und erhält den Auftrag, ein Porträt über eine aufstrebende Band zu schreiben. Dazu begleitet er sie auf ihrer USA-Tournee und gewinnt vor allem das Vertrauen des Gitarristen und dessen Geliebter. Letztlich aber bleibt er Zuschauer. Das amüsante, milde zeitkritische Porträt einer Epoche, in der Rockmusik zunehmend dem Kommerz zum Opfer fiel, in der es aber weiterhin die Fans mit ihrem Glauben an die Songs gab. Großartig geschrieben, mit wenig Aufwand solide inszeniert, ebenso gut besetzt wie gespielt. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ALMOST FAMOUS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Regie
Cameron Crowe
Buch
Cameron Crowe
Kamera
John Toll
Musik
Nancy Wilson
Schnitt
Joe Hutshing · Saar Klein
Darsteller
Billy Crudup (Russell Hammond) · Frances McDormand (Elaine) · Kate Hudson (Penny Lane) · Patrick Fugit (William Miller) · Jason Lee (Jeff Bebe)
Länge
123 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.

Heimkino

Die umfangreiche, originell konzipierte Special-Edition enthält einen Director’s Cut (155 Min.), in dem sich der Regisseur deutlich mehr Zeit für die Figurenzeichnung und die Ausarbeitung ihm wichtiger Sequenzen nimmt. Die mustergültige Doppel-DVD beinhaltet zudem einen dt. untertitelten Audiokommentar (nur für den Director’s Cut) des Regisseurs, seiner Mutter und drei weiteren an der Produktion beteiligten "Freunde der Familie". Des weiteren umfassen die Extras u.a. ein Feature mit drei nicht verwendeten Szenen (30 Min.).

Verleih DVD
Columbia TriStar Home (Original: 16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt., DTS dt., Director's Cut: 16:9, 1.85:1, DD5.1 & DTS engl.)
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Diskussion
Sie sind vor kaum mehr als 20 Jahren zu Ende gegangen: die Seventies. Aber für diejenigen, die sie nicht erlebt haben, müssen die 70er-Jahre, wie sie sich in zeitgenössischen Werken, in zahlreichen aktuellen Filmen, Fernsehsendungen oder anderen Medien darstellen, so weit weg erscheinen wie jede andere Epoche, aus der man ein Kostümdrama machen kann. Denjenigen, die sie miterlebt haben, geht es mitunter genauso. Cameron Crowe war damals ein Teenager und hatte die Zeit offensichtlich genossen. Seither befasst er sich in erster Linie mit dem, was sich damals als Jugendkultur heraus bildete. Den Ursprung haben seine Geschichten in einer Zeit, die noch keinen Turbokapitalismus, keine ironische Beliebigkeit und kein Aids kannte. Crowes Helden sind Idealisten, aber ihre Ideale sind persönlich und diesseitig: mal ist es jugendlicher Glaube an ein unbeschwertes Leben („Ich glaub’, ich steh im Wald“ fd 23 780, nur Buch), mal das Einzelgängertum und trotzdem die wahre Liebe („Singles - gemeinsam einsam“, fd 30 165), mal die Illusion, sich mittels Ehrlichkeit vom

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