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- | Deutschland 2001 | 93 Minuten

Regie: Bernd Michael Lade

Unmittelbar nach einem Überfall auf einen Geldtransporter in Berlin geraten drei Männer und zwei Frauen unter Tatverdacht. Während man noch über ihre Schuld oder Unschuld grübelt, verzahnen sich ihre Lebenssituationen zu kompliziert ineinander geschachtelten Psychogrammen, die die fünf Menschen in ihren existenziellen Nöten und Sackgassen zeigen. Eine flott und betont unkonventionell erzählte Kriminalgeschichte, die bei aller Rasanz der Schnitte und Bilder nur selten das rechte Maß für Rhythmus und Stimmung findet, wobei vor allem auch der präzise Blick auf die Personen ausbleibt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2001
Regie
Bernd Michael Lade
Buch
Stefan Kolditz
Kamera
Michael Heiter
Musik
Michael Kobs
Schnitt
Sabine Brose
Darsteller
Meret Becker (Kathrin) · Mario Irrek (Frank) · Bernd Michael Lade (Jonas) · Dieter Landuris (Martin) · Isabella Parkinson (Maria)
Länge
93 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt., DTS dt.)
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Diskussion
Ein spektakuläres Verbrechen ändert schlagartig das Leben von fünf Menschen: In Berlin wird in einem dreisten, perfekt ausgetüftelten Coup ein Geldtransporter ausgeraubt. Wenige Minuten danach, es ist genau zwölf Minuten nach Mitternacht, steigen drei Männer und zwei Frauen, die sich offenbar nicht kennen, in eine U-Bahn ein, wobei jeder der Fünf eine große Tasche trägt. Hier müsste man eigentlich zögern, denn warum beobachtet ausgerechnet jetzt ein Kriminalkommissar diese fünf Menschen via Bahnsteigkamera und erklärt sie prompt zu Hauptverdächtigen? „So könnte es gewesen sein“, murmelt der Ermittler doppeldeutig, wobei der Zuschauer nicht im Geringsten ahnt, welche Schachzüge und Gedankenkonstruktionen hier wirklich gesponnen werden. Immerhin ist er, zumindest phasenweise, geneigt, d

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