Hearts in Atlantis

- | USA 2001 | 101 Minuten

Regie: Scott Hicks

Ein elfjähriger Junge sucht in einem geheimnisvollen Fremden die vermisste Vaterfigur. Eine in den 60er-Jahren angesiedelte Geschichte nach Stephen King, die im Film viel von ihrem zeitgeschichtlichen Hintergrund verloren hat, aber dank der sensiblen Inszenierung, einer sorgfältigen Erzähltechnik sowie großartigen Schauspielern dennoch zu einer besinnlich-poetischen Beschwörung der verlorenen Jugendzeit wird. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
HEARTS IN ATLANTIS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001
Regie
Scott Hicks
Buch
William Goldman
Kamera
Piotr Sobocinski
Musik
Mychael Danna
Schnitt
Pip Karmel
Darsteller
Anthony Hopkins (Ted Brautigan) · Hope Davis (Elizabeth Garfield) · David Morse (erwachsener Robert Garfield) · Anton Yelchin (Bobby Garfield) · Mika Boorem (Carol Gerber/Molly)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Erinnerungen an die Kindheit haben in den Romanen von Stephen King stets eine wichtige Rolle gespielt. Wer in King nur den Autor von Blut- und Horrorgeschichten sieht, hat seine besseren Bücher nicht gelesen. Von „The Body“, der Novelle, die zu dem Film „Stand by Me“ (fd 26 001) wurde, über „Stephen Kings Es“ (fd 28 876) und „Der Musterschüler“ (fd 33 761), die beide mehr schlecht als recht verfilmt wurden, bis zu seiner Story-Sammlung „Hearts in Atlantis“ gibt es immer wieder diese Geschichten, in denen sich die Frustrationen des Erwachsenen mit der naiven Neugier des Heranwachsenden verbinden. Keine überwältigende Literatur, aber besser als ihr Ruf. Der Film „Hearts in Atlantis“ beschränkt sich auf zwei der insgesamt fünf Erzählungen in Kings 1999 erschienenem Buch. Das grenzt von vornherein die Perspektive ein. Was auf dem Papier als Erinnerung an „jene Jahre zwischen der Ermordung von John Kennedy in Dallas und der Ermordung von John Lennon in

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