Verbrechen verführt

- | Großbritannien/USA 2001 | 86 Minuten

Regie: Mel Smith

Zwei Freundinnen in London schnappen zufällig ein Telefonat mitsamt der Rufnummer eines Bankräubers auf, der von einem geplanten Coup prahlt. Als in der Nähe tatsächlich eine Bank ausgeraubt wird, fordern sie ihren Anteil, aber die brutalen Gangster sind nicht gewillt zu teilen. Kurzweilig inszenierte Actionkomödie, die sich an amerikanischen Vorbildern orientiert, diese aber mit trockenem britischem Humor bereichert. Bis in die Nebenrollen hervorragend geschrieben und gespielt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
HIGH HEELS AND LOW LIFES
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
2001
Regie
Mel Smith
Buch
Kim Fuller
Kamera
Steven Chivers
Musik
Charlie Mole
Schnitt
Chris Blunden
Darsteller
Minnie Driver (Shannon) · Mary McCormack (Frances) · Kevin McNally (Mason) · Mark Williams (Tremaine) · Danny Dyer (Danny)
Länge
86 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Zahlreich sind sie noch immer nicht, die Filme mit einem weiblichen Hauptfiguren-Gespann, Female-Buddy-Movies also. Selbst als Komödien werden sie meist tragisch unterfüttert, wie etwa „Kaffee, Milch und Zucker“ (fd 31 254) oder „Thelma und Louise“ (fd 29 188); das Thema Selbstbehauptung in der Männerwelt spielte darin stets eine wichtige Rolle. In „Verbrechen verführt“, einer britisch-amerikanischen Co-Produktion, sind die beiden Hauptfiguren von vorne herein erfreulich selbstbewusst und eigenständig. Und die Welt, gegen die sie sich behaupten wollen, ist auch für den durchschnittlichen Mann mehr als eine Nummer zu groß: der Film spielt im Milieu professioneller Räuber und eiskalter Killer. Frances ist eine Schauspielerin, die alle Untiefen ihres Jobs kennt,

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