Blood Work

- | USA 2002 | 110 Minuten

Regie: Clint Eastwood

Ein Ex-FBI-Profiler lebt nach einer Transplantation mit dem Herzen des Opfers eines Serienkillers weiter. Auf Wunsch der Schwester der Organspenderin macht er sich auf die Suche nach dem Mörder. Routiniert inszenierter Thriller um eine zweite Lebenschance, der zunächst reizvoll mit den Brüchen der Geschichte operiert, dann aber zunehmend den Genreklischees verfällt. Vor allem kann Clint Eastwood als Hauptdarsteller und Regisseur nicht von seiner Rolle des omnipotenten Konfliktlösers lassen und demontiert dadurch zunehmend seinen Filmcharakter. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BLOOD WORK
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Clint Eastwood
Buch
Brian Helgeland
Kamera
Tom Stern
Musik
Lennie Niehaus
Schnitt
Joel Cox
Darsteller
Clint Eastwood (Terry McCaleb) · Jeff Daniels (Buddy Noone) · Anjelica Huston (Dr. Bonnie Fox) · Wanda de Jesus (Graciella Rivers) · Tina Lifford (Jaye Winston)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Warner
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Diskussion
Blood Work – das hört sich martialisch an, klingt nach knallharter Action, blutiger Arbeit eben, Schlachterei und Gemetzel. Übersetzt heißt es aber Blutanalyse, und damit lassen sich die feinen detektivischen Puzzle, die ausgeklügelten Recherchen und gedanklichen Rekonstruktionen viel eher verbinden, die über weite Strecken des Films die Arbeit des Ex-FBI-Profilers McCaleb bestimmen. Noch im Dienst erleidet McCaleb bei der Verfolgung eines Serienkillers einen schweren Herzinfarkt. Nach zweijähriger Wartefrist findet sich endlich ein geeignetes Spenderherz für eine Transplantation. Der Eingriff verläuft erfolgreich, das Blood Work, die Blutanalyse ist viel versprechend. Um sich weiter zu erholen, kehrt McCaleb auf sein Hausboot in einem Hafen vor Los Angeles zurück. Dort sucht ihn eine junge Frau auf. Graciella hat aus der Zeitung von McCalebs Operation erfahren. Sie fand am selben Tag statt, an dem ihre Schwester Gloria ermordet wurde. Gloria

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