Gott ist tot

- | Deutschland 2002 | 96 Minuten

Regie: Kadir Sözen

Ein arbeitsloser Mann Mitte 50 lebt mit seinem behinderten Sohn in einem Kölner Arbeitervorort und richtet ein Wohnmobil her, um sich den Traum vom unbeschwerten Leben in Italien zu ermöglichen. Dabei kommt ihm sein zweiter Sohn in die Quere, dessen kriminelle Energie für eine Verzögerung sorgt. Klischeebeladener Genremix, der seine Geschichten lediglich andeutet und weder zur Einheit findet noch Spannung aufbaut. Einfältig in den Dialogen, mangelhaft in der psychologischen Charakterisierung der Figuren. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2002
Regie
Kadir Sözen
Buch
Kadir Sözen
Kamera
Axel Block
Musik
Brings
Schnitt
Ulrike Leipold
Darsteller
Götz George (Heinrich Lotter) · Markus Knüfken (Mike Lotter) · Bastian Trost (Günni Lotter) · Bernd Tauber (Walter) · Barbara-Magdalena Ahren (Gisela)
Länge
96 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Nighthawks (1.85:1, DD5.1 dt., DTS dt.)
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Diskussion
Der 1964 in der Türkei geborene und seit 1969 in der Bundesrepublik Deutschland lebende Kadir Sözen begann seine Medien-Karriere als freier Rundfunkjournalist, Drehbuchautor („Sehnsucht“) und Dokumentarist. Seine preisgekrönten Reportagen und Filme beschäftigten sich hauptsächlich mit dem Leben seiner Landsleute in der Emigration. 1995 wagte er mit der Geschichte über vier von ihrem Impresario ausgebeutete Straßenmusikanten sein Spielfilmdebüt „Kalte Nächte“ (fd 31 895), dem 1996 das Abschiebungsdrama „Winterblume“ (fd 32 755) folgte. Nun wendet er sich mit „Gott ist tot“ erstmals einem rein deutschen Thema zu und erzählt eine Geschichte aus einem Kölner Veedel. Die Handlung ist rasch skizziert: Der verwitwete und arbeitslose Mittfünfziger Heinrich Lotter leb

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