Herr Lehmann

Komödie | Deutschland 2003 | 103 Minuten

Regie: Leander Haußmann

In den Wochen und Monaten vor seinem 30. Geburtstag am 9. November 1989 spürt ein Kreuzberger Kneipenangestellter, dass in seinem Leben und dem seiner Stammgäste unaufhaltsame Änderungen bevorstehen. Adaption des Erfolgsromans von "Element of Crime"-Sänger Sven Regener. Der episodisch strukturierte Film zeichnet Kreuzberg als entrückt-narkotisiertes Paralleluniversum voller Biertrinker, die nicht erwachsen werden wollen; doch die Inszenierung vermag den Stoff nicht zur Replik auf linke Mythen umzumünzen, sondern verpufft in Belanglosigkeit. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2003
Regie
Leander Haußmann
Buch
Sven Regener
Kamera
Frank Griebe
Schnitt
Peter R. Adam
Darsteller
Christian Ulmen (Herr Lehmann) · Katja Danowski (Katrin) · Detlev Buck (Karl) · Janek Rieke (Rainer) · Hartmut Lange (Erwin)
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Universal
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Diskussion
Was für ein Beginn! Verwaschene Impressionen aus dem Kneipenleben, fast schwarz-weiß, wie im Vorbeigehen aufgegriffen, dazu aus dem Off sorgsam gesetzte O-Töne, eine rauchgeschwängerte, angenehm-betriebsame Atmosphäre: ganz das Milieu, das dem Leser von Sven Regeners Kreuzberg-Roman „Herr Lehmann“ bei der Lektüre vorschwebte. Dem Leadsänger der Berliner Band „Element of Crime“ gelang mit seinem Debüt als Schriftsteller im Jahr 2000 ein Überraschungserfolg, weil er den melancholisch-gelassenen Gestus seiner Lieder auch ins Literarische zu transponieren wusste. Doch dieses Kunststück eines nostalgisch-ironischen Rückblicks auf eine verlorene Zeit misslingt in der filmischen Adaption; lediglich der lakonisch-verquere Humor der Hauptfigur kommt dem Geist der Vorlage nahe. Darin wird von einem beschauliche

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