Das Geheimnis von Green Lake

Jugendfilm | USA 2003 | 117 Minuten

Regie: Andrew Davis

Ein zu Unrecht wegen angeblichen Diebstahls verurteilter Junge, auf dessen Familie seit Generationen ein Fluch lastet, muss in einem Straflager für Jugendliche gemeinsam mit seinen Leidensgenossen Löcher in den texanischen Steppenboden graben. Der von der Anstaltsleitung vorgeschobene erzieherische Nutzen der Aktion erweist sich als Ausbeutung, denn die ominöse Lagerchefin sucht in Wirklichkeit nach einem verschwundenen Schatz. Origineller Abenteuerfilm für Jugendliche, entstanden nach einem populären Jugendroman, der trotz einiger Längen mit skurrilen Figuren und einer abstrus verschlungenen Erzählung unterhält, ohne seine Zielgruppe zu überfordern. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
HOLES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003
Regie
Andrew Davis
Buch
Louis Sachar
Kamera
Steve St. John
Musik
Joel McNeely
Schnitt
Thomas J. Nordberg · Jeffrey Wolf
Darsteller
Shia LaBeouf (Stanley Yelnats IV) · Jon Voight (Mr. Sir) · Sigourney Weaver (Direktorin) · Patricia Arquette (Kate Barlow) · Tim Blake Nelson (Dr. Pendanski)
Länge
117 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Jugendfilm | Abenteuer

Heimkino

Die Extras umfassen einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und des Drehbuchautors sowie ein Feature mit 6 im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.).

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Filme, die sich gängigen Klischees verweigern und Geschichten jenseits aktueller Erfolgsrezepte erzählen, werden wegen ihrer schwierigen Vermarktung immer seltener. Nur an Sigourney Weavers Auftritt kann es nicht gelegen haben, dass „Das Geheimnis von Green Lake“ mit fast 70 Mio. Dollar Einspielergebnis zu einem Überraschungsfilm der Saison avancierte – eine originelle und vor allem singuläre Handlung vermag sich wohl gegenüber dem augenblicklichen Trend zum Serien-Einerlei gelegentlich doch noch durchzusetzen, und das auch beim Kinderfilm. Stanley Yelnats der IV. ist vom Schicksal geschlagen. Schon seit Generationen, so heißt es in der mündlichen Überlieferung, sei seine Familie verflucht, weil einer der Vorfahren vergaß, einer alten Zigeunerin das geforderte Gl

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