Böse Zellen

Drama | Österreich/Deutschland/Schweiz 2003 | 118 Minuten

Regie: Barbara Albert

Eine junge Frau überlebt als einzige einen Flugzeugabsturz; sechs Jahre später stirbt sie bei einem Autounfall. Ihr Tod und das Begräbnis ist die Konstellation, um die sich in loser Reihenfolge diverse Schicksale im Verlauf eines Jahres miteinander verweben, wobei die Sehnsucht der Personen nach Liebe und Vertrauen ebenso deutlich wird wie ihre Angst vor Verletzung und Zurückweisung. Ein abgründiges Kaleidoskop menschlicher Beziehungen, das präzise die Obdachlosigkeit des modernen Menschen beschreibt. Der pessimistische Weltentwurf wird immer wieder durch kurze Hoffnungsschimmer aufgehellt, die als sinnstiftende Komponenten eingeflochten werden. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BÖSE ZELLEN
Produktionsland
Österreich/Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr
2003
Regie
Barbara Albert
Buch
Barbara Albert
Kamera
Martin Gschlacht
Schnitt
Monika Willi
Darsteller
Kathrin Resetarits (Manu) · Ursula Strauss (Andrea) · Georg Friedrich (Andreas) · Marion Mitterhammer (Gerlinde) · Rubert M. Lehofer (Lukas)
Länge
118 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
absolut/arte (1.85:1/DD2.0 dt.)
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Diskussion
Zufall, Schicksal oder .... ? Ganz zu Beginn des Films verzögert sich der Start eines Flugzeugs, weil ein herrenloser Koffer stehen geblieben ist. Diese Maßnahme, erklärt der Pilot, sei im Interesse der eigenen Sicherheit. Manu, die gerade einen Traumurlaub in Rio de Janeiro beendet, schaut aus dem Fenster und sieht einen Passagier, der wieder in den Shuttle zum Flughafengebäude einsteigt. Der Mann hat Glück: Wenige Minuten später – vielleicht gerade aufgrund der Startverspätung – stürzt das Flugzeug in einem Unwetter ab. Manu wird als einzige Überlebende aus den Fluten des Atlantiks gefischt. Sechs Jahre später stirbt sie nach einem ausgelassenen Disco-Besuch bei einem Autounfall. Auch diesen überleben einige Menschen.

Die österreichische Regisseurin Barbara Albert („Nordrand“, fd 34 433) wählt die Konstellation von Manus Tod und Begräbnis als Ausgangspunkt, um eine lose Folge von Schicksalen miteinander zu verknüpfen. Manus Freund Andreas kommt deren verstörter Freundin Andrea näher, ihr Bruder Lukas, ein engagiert über Chaostheorie räsonierender Physiklehrer, lernt die dunkelhäutige Österreicherin Sandra kennen, d

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