Soul Plane

Komödie | USA 2004 | 86 Minuten

Regie: Jessy Terrero

Ein junger Afro-Amerikaner gründet eine Luxus-Airline, die ganz auf die trendigen Bedürfnisse der HipHop-Gemeinschaft zugeschnitten ist. Beim Jungfernflug geraten nicht nur die Gäste außer Rand und Band, sondern droht auch die Besatzung dem "Party-Virus" anheim zu fallen. Die teilweise ziemlich derb-vulgäre "Airplane"-Persiflage karikiert den via MTV lancierten Lebensstil der HipHop-Kultur und amüsiert sich über deren Klischees. Hinter dem trashigen Spiel mit Stereotypen wird der Zwiespalt zwischen "schwarzer Identität" und bürgerlicher Normalität verhandelt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SOUL PLANE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
Jessy Terrero
Buch
Bo Zenga · Chuck Wilson
Kamera
Jonathan Sela
Musik
RZA
Schnitt
Michael R. Miller
Darsteller
Tom Arnold (Mr. Hunkee) · Kevin Hart (Nashawn) · Method Man (Muggsy) · Snoop Dogg (Captain Mack) · K.D. Aubert (Giselle)
Länge
86 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Darsteller Kevin Hart und Tom Arnold sowie ein Feature mit sieben im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Sony/MGM (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Es scheint mittlerweile zu den Selbstverpflichtungen der derberen Komödien zu gehören, dass die Handlung zumindest einmal auf dem stillen Örtchen landet, um es anschließend in sein genaues Gegenteil zu verkehren. Auch Jessey Terrero macht in seinem Spielfilmdebüt „Soul Plane“ keine Ausnahme von dieser Regel. Zum Auftakt des Films lässt er seinen Protagonisten behutsam auf der Schüssel einer Flugzeugtoilette Platz nehmen, um kurz darauf die unvermeidlichen Turbulenzen und Unglücksfälle des Latrinenhumors über die Leinwand zu verteilen. Doch immerhin hat der Zuschauer damit das Gröbste überstanden und findet sich fortan in einer schon wieder klassischen Variante der Hollywood- Klamotte wieder. Vor Gericht erstreitet Nashwan, der unglückselige Passagier, 100 Millionen Dollar Schmerzensgeld und eröffnet damit seine eigene Fluglinie:

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren