Greendale

- | USA 2004 | 87 Minuten

Regie: Bernard Shakey

Heimatfilm um eine Familie und ihre Farm "Double E". Als der Cousin drogenberauscht einen Polizisten niederschießt, hatte der Teufel seine Finger im Spiel. Es beginnt eine schamlose Medienbelagerung, die Enkelin, Jüngste aus der Hippie-Familie, bricht zum Kampf gegen Konzerne, Kriege und Umweltzerstörung auf. Die Politparabel ist eine notengetreue Verfilmung der gleichnamigen Neil-Young-CD. Grundlage der zehn Episoden und gleich vieler Lieder ist ein aufgemalter Stadtplan. Verweise auf die US-Kriegspolitik und deren Panikmache fehlen ebenso wenig wie Medienkritik oder die Bloßstellung der politisch-wirtschaftlichen Verflechtungen. Texte wie Handlung sind recht plakativ und selten poetisch; die Musik gibt einen träge treibenden Rhythmus vor, ist zwar voller Drive, hat aber keine sonderlich innovative Kraft. Dennoch eine interessante musikalische Kuriosität der Filmgeschichte. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
GREENDALE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
Bernard Shakey
Buch
Neil Young
Kamera
Neil Young
Musik
Neil Young
Schnitt
Toshi Onuki
Darsteller
Sarah White (Sun Green) · Eric Johnson (Jed Green/Devil) · Bemn Keith (Grandpa Green) · Erik Markegard (Earth Brown) · Elizabeth Keith (Grandma Green)
Länge
87 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.

Heimkino

Verleih DVD
BMG Media
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Diskussion
Rock reicht von der Rebellion bis zur Rentnerband. Während die Rolling Stones diese Entwicklung komplett durchlaufen haben, ist Neil Young immer der junge, altkluge Rebell geblieben. Konservativ höchstens in ökologischem Sinne, und darum dreht sich alles in „Greendale“: Der Heimatfilm erzählt von der Familie Green und ihrer Farm Double E. Als Cousin Jeb drogenberauscht einen Polizisten niederschießt, hatte der Teufel seine Finge

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