Das Comeback - Für eine zweite Chance ist es nie zu spät

Biopic | USA 2005 | 145 Minuten

Regie: Ron Howard

Ausschnitt aus der Lebensgeschichte des amerikanischen Boxers James J. Braddock, dessen Karriere durch die Depressionszeit und persönliche Umstände bereits beendet schien, als es ihm in einem überraschenden Comeback gelang, die Weltmeisterschaft zu erobern. Der Film ist mehr ein sentimentales Familiendrama als die realistische Hinterfragung einer individuellen und gesellschaftlichen Krisensituation. Moralisch vorprogrammiert und dramaturgisch überraschungslos, fesselt er hauptsächlich durch seine hervorragenden Hauptdarsteller. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
CINDERELLA MAN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
Ron Howard
Buch
Cliff Hollingsworth · Akiva Goldsman
Kamera
Salvatore Totino
Musik
Thomas Newman
Schnitt
Daniel P. Hanley · Mike Hill
Darsteller
Russell Crowe (Jim Bradock) · Renée Zellweger (Mae Braddock) · Paul Giamatti (Joe Gould) · Craig Bierko (Max Baer) · Paddy Considine (Mike Wilson)
Länge
145 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Boxerfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (20 Min.).

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Schon bevor die Handlung richtig beginnt, macht die Musik (die schmalzigste, die Thomas Newman bisher geschrieben hat) dem Zuschauer klar, was er von „Cinderella Man“ zu erwarten hat. Es ist ein Film von Ron Howard, einem überschätzten Regisseur, dessen Themenwahl stets mehr Ehrgeiz verspricht, als die Inszenierung einlösen kann. Howards Neigung zu historisch relevanten Geschichten ging stets Hand in Hand mit einer unverhohlenen Sentimentalisierung der Charaktere und Situationen („In einem fernen Land“, fd 29 674, „Apollo 13“, fd 31 574 „A Beautiful Mind“, fd 35 304), von der er sich nur ein einziges Mal fern gehalten hat („The Missing“, fd 36 343). So hat auch „Cinderella Man“ nichts gemein mit Boxerfilmen wie „Fat City“ (fd 18 432) und „Wie ein wilder Stier“ (fd 22 856). Die ganze Aufmerksamkeit gilt einer Art proletarischen Heiligenfigur, der Amerika in den trüben Jahren der Depressionszeit zujubeln konnte und an der sich auch heute noch eine ganze Nation moralisch aufrichten kann. Der irischstämmige Jim B

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