Die wilden Hühner

Kinderfilm | Deutschland 2005 | 109 Minuten

Regie: Vivian Naefe

Abenteuer der Mädchenbande "Die wilden Hühner" nach dem Kinderbuch von Cornelia Funke: Die Freundinnen wollen vom Schlachten bedrohte Hühner retten, was ihnen nur gemeinsam mit der rivalisierenden Jungen-Clique der "Pygmäen" gelingt. Zugleich gibt es Probleme mit Schule und Eltern, einer alleinerziehenden Mutter sowie dem prügelnden Vater eines der Jungen. Der turbulente Kinderfilm schachtelt kurzweilig mal amüsante und spannende, mal stillere und nachdenklichere Episoden ohne sonderliche inszenatorische Dichte ineinander. Vor allem in kleinen Momentaufnahmen entfaltet er Charme und bietet durch die als Typen konturierten Figuren vor allem Mädchen viele Identifikationsmöglichkeiten. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2005
Regie
Vivian Naefe
Buch
Güzin Emine Kar · Uschi Reich
Kamera
Peter Döttling
Musik
Annette Focks
Schnitt
Hansjörg Weissbrich
Darsteller
Michelle von Treuberg (Sprotte) · Lucie Hollmann (Frieda) · Paula Riemann (Melanie) · Zsa Zsa Inci Bürkle (Trude) · Jette Hering (Wilma)
Länge
109 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Kinderfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (9 Min.).

Verleih DVD
Highlight (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Abenteuerliche und zugleich realitätsnahe Kinder- und Jugendbücher für Mädchen sind (hierzulande) immer noch eine Seltenheit; besonders wenn es um Seriengeschichten geht, die Heranwachsende über einen längeren Zeitraum begleiten können, versandet das Angebot allzu oft im bunten Merchandise-Kitsch der Bekleidungs- und Styling-Industrie, wenn man nicht gleich am altmodisch-„klassischen“, recht betulichen Hanni-und-Nanni-Angebot à la Enid Blyton kleben bleibt. Deshalb kann man die Buchreihe um die „Wilden Hühner“ von Cornelia Funke gar nicht hoch genug veranschlagen: amüsante, ereignisreiche und durchaus „handfeste“ Geschichten um Sprotte, Melanie, Trude, Frieda und Wilma, ihre Freundschaft und Solidarität, ihre Probleme mit Eltern oder allein erziehenden Müttern, ihre Bemühungen und Kämpfe um eine „bessere Welt“, wie die Freundinnen

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren