Dick und Jane: Zu allem bereit, zu nichts zu gebrauchen

Komödie | USA 2005 | 90 Minuten

Regie: Dean Parisot

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere stürzt ein leitender Angestellter ins Bodenlose, als sein Chef die Firma verkauft und sich mit dem Geld aus dem Staub macht. Um den Schein des Wohlstands zu wahren, versuchen es der Arbeitslose und seine Frau mit Gelegenheitsjobs, bevor sie eine kriminelle Karriere einschlagen und planen, den geflohenen Ex-Chef um seine Millionen zu erleichtern. Überzeugend gespielte Neuverfilmung der Komödie "Das Geld liegt auf der Straße" (1977), die hübsche satirische Seitenhiebe auf den "American way of life" austeilt und sich dabei nahtlos in die aktuelle Post-New-Economy-Ära einfügt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
FUN WITH DICK AND JANE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
Dean Parisot
Buch
Judd Apatow · Nicholas Stoller · Peter Tolan
Kamera
Jerzy Zielinski
Musik
Theodore Shapiro
Schnitt
Don Zimmerman
Darsteller
Jim Carrey (Dick Harper) · Téa Leoni (Jane Harper) · Alec Baldwin (Jack McCallister) · Richard Jenkins (Frank Bascombe) · Angie Harmon (Veronica)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und der Co-Autoren Judd Apatow und Nick Stoller sowie ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (10 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
„This is America – the country of opportunities.“ Mit diesem zynischen Kommentar steigt Jack McCallister in seinen Hubschrauber und überlässt das von ihm soeben in den Konkurs gewirtschaftete Unternehmen seinem Untergang. Alec Baldwin spielt diesen unangenehmen Top-Manager: Der Schauspieler scheint momentan der aktuelle „man you love to hate“ zu sein, besonders wenn es um die Besetzung aalglatter, schmieriger Vorgesetzter geht. In der Komödie „Dick und Jane – Zu allem bereit, zu nichts zu gebrauchen“ darf Baldwin mit offensichtlich diebischer Spielfreude einmal mehr die Rolle des fiesen Chefs variieren, die er schon in „…und dann kam Polly“ (fd 36 397) oder „Elizabethtown“(fd 37 316) bravourös darstellte. Zu McCallisters Untergebenen zählt der fleißige Durchschnittsbürger Dick Harper. Dick lebt mit seiner adretten Frau Jane und dem aufgeweckten Sohn Billy im schnieken Einfamilienhaus einer neureichen kalifornischen Vorortsiedlung. Die mexikanische Haushälterin ist

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