Der Herr der Diebe

Kinderfilm | Deutschland/Großbritannien/Luxemburg 2005 | 98 Minuten

Regie: Richard Claus

Zwei elternlose Brüder flüchten vor ihrer lieblosen Tante nach Venedig, wo sie dem 15-jährigen "Herrn der Diebe" und seiner Kinderbande begegnen. Auf der Suche nach einem hölzernen Löwenflügel, der zu einem magischen Karussell gehört, das die Zeit manipulieren kann, müssen sie sich bewähren und behaupten. Abenteuerliche Verfilmung des Jugendromans von Cornelia Funke, die der Vorlage zwar weitgehend folgt, dabei aber weder zu filmischer Dichte und Atmosphäre findet noch zum ambitionierten Kern der Fabel vordringt. (Titel Schweiz: "Thief Lord") - Ab 10 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
THE THIEF LORD
Produktionsland
Deutschland/Großbritannien/Luxemburg
Produktionsjahr
2005
Regie
Richard Claus
Buch
Daniel Musgrave · Richard Claus
Kamera
David Slama
Musik
Nigel Clarke · Michael Csányi-Wills
Schnitt
Peter R. Adam
Darsteller
Jim Carter (Victor) · Caroline Goodall (Ida) · Rollo Weeks (Scipio) · Aaron Johnson (Prosper) · George MacKay (Riccio)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10 möglich.
Genre
Kinderfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras der Standard Edition umfassen u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (3 Min.) sowie den Kurzfilm "Moscas Animation" (1 Min.). Eine Special Edition enthält zusätzlich lediglich zwei CDs mit dem Hörspiel in einer aufwändigeren Verpackung.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Unlängst wurde Cornelia Funke vom „Time“-Magazin als einflussreichste Deutsche überhaupt eingestuft; im Ausland wird sie sogar mit den Brüdern Grimm verglichen – und selbstredend auch schon mit Joanne K. Rowling auf eine Stufe gestellt. Nun hinken solche Superlative gewaltig und sagen mehr über die gängigen Vermarktungsmechanismen als über eine Autorin, die gleichwohl seit ihrer „Wilde Hühner“-Serie zu den beliebtesten deutschen Jugendbuchautoren zählt. Mit konzeptionell ambitionierten Büchern wie „Drachenreiter“ und vor allem der „Tintenwelt“-Trilogie (von der bisher „Tintenherz“ und „Tintenblut“ erschienen sind) hat sich Funke (geb. 1958) suk

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