Die Geisha

Drama | USA 2005 | 145 (TV 131) Minuten

Regie: Rob Marshall

Als Kind von den Eltern an ein Geisha-Haus verkauft, wird eine junge Magd schrittweise in die Kunstfertigkeiten einer Geisha eingeführt. Auf dem Weg zur noblen Dame muss sie sich gegen die Erniedrigungen der ranghöchsten Geisha wehren, die sie als Konkurrentin vernichten will. Motivation, in dieser feindlichen Welt zu bestehen, sind die mütterliche Erzieherin und die Sehnsucht nach einem edlen Fremden. Melodramatisch akzentuierter, solide gespielter Prunkfilm, der sich im emotionalen Wechselbad einer dramatischen Liebesgeschichte erschöpft. Inszenatorisch ein kruder Mix der Kulturen, der kaum Wert auf die Vermittlung fernöstlicher Gesellschaftsphänomene legt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MEMOIRS OF A GEISHA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
Rob Marshall
Buch
Robin Swicord · Doug Wright
Kamera
Dion Beebe
Musik
John Williams
Schnitt
Pietro Scalia
Darsteller
Zhang Ziyi (Sayuri Nitta) · Ken Watanabe (Vorsitzender) · Michelle Yeoh (Maneha) · Gong Li (Hatsumomo) · Koji Yakusho (Nobu)
Länge
145 (TV 131) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Historienfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. eine ausführliche vierteilige Dokumentation zu Teilaspekten des Films (50 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Die Szenerie könnte kaum (melo-)dramatischer sein: Die kleine Chihio wird bei Nacht und Nebel mit ihrer Schwester verschleppt. Kurz darauf erfahren beide, dass sie von den Eltern in die Stadt verkauft wurden. Getrennt voneinander müssen sie in fremden Familien für ihren Lebensunterhalt sorgen. Chihio landet in einem Geisha-Haus, wo sie Monate lang niedere Arbeiten verrichten muss und von der ersten Geisha Hatsumomo gedemütigt wird. Eines Tages begegnet ihr auf der Brücke einer überfüllten Straßenflucht eine Gesellschaft, darunter nicht nur elegante Geishas, sondern auch ein nicht minder eleganter japanischer Herr. Er bemerkt Chihio, ist freundlich und schenkt ihr so viel Geld, wie sie bislang nie besaß. Doch statt es für Nahrung auszugeben, spendet sie es in einem Schrein und verbindet dies heimlich mit dem Wunsch, auch einmal eine solch elegante Geisha zu werden, um diesem edlen und guten Herrn dienen zu können. An diesen Traum wird sie ihre Jugend verschenken, sich langsam von der Magd bis zur Geisha hocharbeiten, unliebsame Konkurrentinnen in Schach halten, um schließlich – nun Sayuri genannt – jenen

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