Schattenland

Dokumentarfilm | Deutschland 2005 | 89 Minuten

Regie: Volker Koepp

Auf seinen Entdeckungsreisen in einstige ostdeutsche Grenzlandschaften streift Volker Koepp diesmal durch Masuren. Auch hier sucht er nach Spuren vergangener Zeiten und deren Verwerfungen und Brüchen, spürt Lebenslinien der Bewohner nach und forscht nach Zukunftsentwürfen. Die eindrucksvolle Kamera verleiht den Bildern der weiten Hügel-, Wälder- und Seenlandschaft etwas Märchenhaftes. Da sich Koepp als Interviewer weitgehend zurücknimmt, wirkt "Schattenland" etwas unpersönlicher als seine früheren Filme. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2005
Regie
Volker Koepp
Buch
Volker Koepp
Kamera
Thomas Plenert
Musik
Rainer Böhm
Schnitt
Jana Ketel
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein umfang- und aufschlussreiches Interview mit dem Regisseur (65 Min.).

Verleih DVD
Salzgeber (16:9, 1.78:1, DD2.0 dt.)
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Diskussion
Auf seinen Reisen durch frühere ostdeutsche Grenzlandschaften ist Volker Koepp nunmehr in Masuren angekommen, jener hügeligen, von großen Seen und Wäldern geprägten Gegend im Nordosten Polens, südlich der russischen Exklave Kaliningrad, einst Ostpreußen genannt. Tartaren und Russen sind durch diese Gegend gezogen, Franzosen und Deutsche. Die Geschichtsbücher sind voll von Berichten über Kriege und Besatzungen, Hungersnöte und Nationalitätenstreitigkeiten. Über Jahrhunderte diente Masuren als Pufferzone zwischen den Völkern; deshalb wurde das Land nur spärlich besiedelt, die Dörfer lagen weit verstreut; ein Sprichwort behauptete sogar: „Wo sich aufhört die Kultur, beginnt zu leben der Masur“. Nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieb der polnische Staat die hier ansässigen Deutsche

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