Die Witwen von Noirmoutier

- | Frankreich 2004 | 69 Minuten

Regie: Agnès Varda

Porträts von Witwen auf der französischen Atlantikinsel Noirmoutier, die die französische Filmemacherin Agnès Varda auch dazu nutzt, ihre eigene, zum Zeitpunkt des Drehens 14-jährige Witwenschaft zu reflektieren. Die Wahl fiel auf diese Insel, weil Varda mit ihrem 1990 verstorbenen Mann, dem Regisseur Jacques Demy, dort regelmäßig Urlaub machte und ihr sowohl der Ort als auch die Menschen vertraut sind. Grundidee ist, die Witwenschaft von einer anderen Perspektive aus zu betrachten, die Frauen, die fast immer im Zusammenhang mit den Toten gesehen werden, in ihrer Eigenständigkeit zu zeigen, ihnen Raum für Gefühle und Erinnerungen zu geben. Dabei werden trotz aller Individualität auch Gemeinsamkeiten deutlich, die sich in Themen wie Schweigen, Entbehrung oder einprägsamen Bildern dokumentieren. Eine elegische Trauerarbeit, deren Kapitel durch Aufnahmen des Meeres strukturiert werden. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
QUELQUES VEUVES DE NOIRMOUTIER
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2004
Regie
Agnès Varda
Buch
Agnès Varda
Länge
69 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

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