Der Unbequeme - Der Dichter Günter Grass

Dokumentarfilm | Deutschland 2007 | 87 Minuten

Regie: Sigrun Matthiesen

Eine Hommage an den deutschen Schriftsteller und "Literaturfürsten" Günter Grass anlässlich seines 80. Geburtstags, die seine literarischen und politischen Verdienste aneinanderreiht, ohne sie zu hinterfragen. So zeugt der Dokumentarfilm bestenfalls von der Ehrfurcht der beiden Autorinnen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Sigrun Matthiesen · Nadja Frenz
Buch
Sigrun Matthiesen · Nadja Frenz
Kamera
Knut Schmitz
Musik
Stefan Döring · Adrian Ils
Schnitt
Gesa Marten
Länge
87 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Fast hätten die Enthüllungen des Grass-Buches „Beim Häuten der Zwiebel“ im Sommer 2006 kurz vor Ende der Dreharbeiten zu „Der Unbequeme“ den heiteren Absichten der beiden Filmautorinnen Sigrun Matthiesen und Nadja Frenz einen Strich durch die Rechnung gemacht. Plötzlich steht nicht mehr der begnadete Vorleser und Rezitator eigener Werke, der Nobelpreisträger und deutsche Groß-Dichter im Mittelpunkt, sondern sein Bekenntnis zur Mitgliedschaft in der Waffen-SS. Da mag die Vortragsreise in Jemen noch so sehr den literarischen Weltbürger in den Vordergrund rücken, da mögen seine Lesungen in Polen oder seine Gedichtabende mit Tochter Helene in Paris („Des Knaben Wunderhorn“) den Künstler aufs Podest heben – seit der „Zwiebel“ ist Grass nicht mehr das unhinterfragte liter

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