El Cortez

- | USA 2006 | 86 Minuten

Regie: Stephen Purvis

Ein eigenbrötlerischer Mann ist seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis bemüht, Menschen aus dem Weg zu gehen. Eine Anstellung als Nachtportier ist der perfekte Job für ihn. Das geht so lang gut, bis er sich in eine schöne Frau verliebt. Der zunächst betulich erzählte Gangsterfilm um einen Ex-Häftling, der in ein Spiel um viel Geld gerät, gewinnt nach einer ausführlichen Exposition an Tempo. Der Erzählrhythmus entspricht der Wahrnehmung des Protagonisten: Anfangs nahezu sediert, wandelt er sich zum instinktsicheren Desperado, der vor nichts zurückschreckt. Stimmungsvoll fotogtrafiert, in der Hauptrolle überzeugend gespielt, zeichnet sich der Film vor allem durch seine verhaltene Erzählweise aus. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
EL CORTEZ
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Stephen Purvis
Buch
Chris Haddock
Kamera
Robert F. Smith
Musik
George Doering · Jo Ellen Doering
Schnitt
Bob Allen
Darsteller
Lou Diamond Phillips (Manny DeSilva) · Bruce Weitz (Popcorn) · Tracy Middendorf (Theda) · Glenn Plummer (Jack) · James McDaniel (Arnie)
Länge
86 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Koch (16:9, 1.78:1, DD2.0 engl., DD5.1. dt., dts dt.)
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Diskussion
Die Zeit im Gefängnis hat Manny geprägt – er ist still, eigenbrötlerisch und seit seiner Entlassung bemüht, Menschen zwar zuvorkommend zu begegnen, ihnen aber aus dem Weg zu gehen. Eine Anstellung als Nachtportier im Hotel „El Cortez“ ist so der perfekte Job für ihn. Er hat Umgang mit Menschen, denen er gerne hilft, kann sich ihnen dennoch entziehen, und darüber seine Vergangenheit vergessen.

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