La Californie

Literaturverfilmung | Frankreich 2006 | 105 Minuten

Regie: Jacques Fieschi

Das ohnehin spannungsreiche Verhältnis zwischen einer reichen Dame aus Cannes und ihrem Hofstaat, der sich von ihr aushalten lässt - unter ihm zwei serbische Flüchtlinge -, gerät aus dem Gleichgewicht, als einer der Serben ein Verhältnis mit der Tochter der Gastgeberin beginnt. In die Jetztzeit verlegte Adaption eines Romans von Georges Simenon, die zwar eine stimmig dekadente Atmosphäre aufbaut, aber deutlich unter der mangelnden Personenzeichnung und fehlendem Rhythmusgefühl leidet. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LA CALIFORNIE
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2006
Regie
Jacques Fieschi
Buch
Jacques Fieschi
Kamera
Jérôme Alméras
Musik
Mino Cinélu
Schnitt
Luc Barnier
Darsteller
Nathalie Baye (Maguy) · Roschdy Zem (Mirko) · Ludivine Sagnier (Hélène) · Mylène Demongeot (Katia) · Radivoje Bukvic (Stefan)
Länge
105 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Literaturverfilmung

Diskussion
Jedes Jahr prägen die Internationalen Filmfestspiele die Stadt Cannes und machen sie zum Ort des Glamours, der Diven und der teuren Autos. Auch „La Californie“, die erste Regiearbeit des französischen Drehbuchautors Jacques Fieschi („Nelly & Monsieur Arnaud“, fd 31 724), belebt dieses Bild. Der Filmtitel bezieht sich auf ein reiches Wohnviertel oberhalb von Cannes, in dem die reiche Dame Maguy und ihr „Hof“ – unter anderen der Friseur Francis, sein junger Freund Doudou und der serbische Flüchtling Mirko – herumhängen. Sie betrinken sich mit Champagner und

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