Ossi's Eleven

Komödie | Deutschland 2007 | 93 Minuten

Regie: Oliver Mielke

Ein frisch aus dem Gefängnis entlassener Gewohnheitsdieb plant in einer ostdeutschen Plattenbausiedlung den großen Coup, den Einbruch in eine Gießerei, in der alte DM-Münzen lagern, und schart dafür zehn Komplizen um sich. Versuch einer Persiflage auf den Hollywood-Film "Ocean’s Eleven", der unentschlossen zwischen Slapstick-Komödie, der Bestandsaufnahme gesamtdeutscher Probleme und Dramolett schwankt. Die überflüssige Neuauflage eines Stoffs, den man bereits mehrfach weit besser und schwungvoller gesehen hat. - Ab 12 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Oliver Mielke
Buch
Philip Kaetner · Oliver Mielke
Kamera
Thomas Wittmann
Schnitt
Günther Kurth
Darsteller
Tim Wilde (Oswald "Ossi" Schneider) · Stefan Jürgens (Karl Brenner) · Andreas Giebel (Georg Richter) · Manfred Möck (Konrad Hauff) · Helmfried von Lüttichau (Boris)
Länge
93 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12 möglich.
Genre
Komödie

Heimkino

Die FSK-Freigabe "ab 12" der DVD bezieht sich auf das Bonusmaterial (Trailer etc.), der Film selbst hat eine Freigabe "ab 6".

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Wenn sich erfolgreiche deutsche Fernsehproduzenten wie Oliver Mielke („bullyparade“) in einer narrativen Pokerrunde mit Budget- und Ensemble-strotzenden Hollywood-Blockbustern wie Steven Soderberghs „Ocean’s Eleven“ (fd 35 218) messen wollen, dann heißt es entweder bluffen oder passen. Regisseur/Autor Mielke und Co-Drehbuchautor Philip Kaetner haben sich fürs Passen entschieden: Ihr spitzbübischer Herzbube Oswald „Ossi“ Schneider hat mit George Clooneys (und vormals Frank Sinatras) Gentleman-Gauner Danny Ocean ungefähr so viel gemein wie der Glamour der Glitzer-Metropole Las Vegas mit der Tristesse einer ostdeutschen Plattenbausiedlung. In diese kehrt der Möchtegern-

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