Die Österreichische Methode

- | Deutschland 2006 | 94 Minuten

Regie: Florian Mischa Böder

Fünf junge Frauen setzen sich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen 24 Stunden lang mit existenziellen Fragen um Liebe, Tod und Todessehnsucht auseinander. Dabei schimmert auch die romantische Sehnsucht nach Authentizität, Wahrhaftigkeit und Selbstfindung durch. Eine reizvolle episodische Kollektivarbeit, auch wenn die psychologische Ausarbeitung etwas flach erscheint. Die dokumentarische Inszenierung beschränkt sich aufs Nötigste, wobei vor allem die Gesichter nachhaltig die Leiden der Frauen spiegeln. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2006
Regie
Florian Mischa Böder · Peter Bösenberg · Gerrit Lucas · Erica von Moeller · Alexander Tavakoli
Buch
Florian Mischa Böder · Peter Bösenberg · Gerrit Lucas · Erica von Moeller · Alexander Tavakoli
Kamera
Matthias Schellenberg
Musik
Andreas Wodraschke
Schnitt
Andreas Menn
Darsteller
Maja Beckmann (Julia) · Julie Bräuning (Mona) · Susanne Buchenberger (Eva) · Lilia Lehner (Maleen) · Cathérine Seifert (Clara)
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Diskussion
Nicht nur die Liebe, auch die Lebensmüdigkeit ist unberechenbar. Sie nistet sich ein wie ein ungebetener Gast und fordert ihren Tribut. Sich zu wehren macht Arbeit, und oft bleibt nur die Konfrontationstherapie. „Wie würdest du dich umbringen, wenn du dich umbringen würdest?“ Diese Frage steht am Anfang der existenzialistischen Todessehnsucht, der alle weiblichen Hauptfiguren dieser episodischen Kollektivarbeit von Absolventen der Kölner Kunsthochschule für Medien (KHM) innerhalb von 24 Stunden erliegen. Es wird viel kollabiert und geweint, gelitten und getrunken. Je mehr der Abend fortschreitet, desto näher kommen die Figuren dem Kern ihrer seelischen Blessuren. So depressiv das bemerkenswerte Tableau der Gegenwart auf den ersten Blick anmutet, so lassen die fünf ineinander geschnittenen Filme über Liebe u

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