Lauf um Dein Leben - Vom Junkie zum Ironman

Sportfilm | Deutschland 2007 | 102 Minuten

Regie: Adnan G. Köse

Fall und Aufstieg eines jungen Mannes aus dem Ruhrgebiet, der in den 1980er-Jahren seine zunehmenden Rollenkonflikte mit Drogen in den Griff zu bekommen versucht und sich, als er völlig am Boden liegt, aufrappelt und ein erfolgreicher Triathlet wird. Die biografisch verbürgte Erfolgsstory entwickelt ihre Geschichte in einer überlangen Rückblende , wobei der Film dem vertrauten Schema ähnlicher Sportfilme nichts Neues hinzuzufügen hat. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Adnan G. Köse
Buch
Adnan G. Köse · Fritjof Hohagen
Kamera
James Jacobs
Musik
Patrick Buttmann · Philipp F. Kölmel
Schnitt
Alexander Dittner
Darsteller
Max Riemelt (Andreas) · Jasmin Schwiers (Sabine) · Uwe Ochsenknecht (Oscar) · Axel Stein (Kurt) · Robert Gwisdek (Motte)
Länge
102 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Sportfilm | Drama

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Produzenten Fritjof Hohagen sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Kinowelt (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
„I’m a Cliché“, sang 1978 die britische Band X-Ray-Spex und attackierte damit (und wie es scheint erfolgreich) die Authentizitäts-Postulate der Popkultur. Wie schade nun, wenn man selbst ein schmerzvolles Leben lebt, das sich fast wie die Travestie eines Hollywood-Melodrams liest, und dessen Verfilmung dann allenfalls Déjà-vu-Gefühle beim Betrachter auslöst: Alles schon mal gesehen – und dann auch noch viel besser! „Willkommen im Reich der Qual!“, heißt es zu Beginn von „Lauf um dein Leben – Vom Junkie zum Ironman“, als sich der Rad fahrende Triathlet Andreas Niedrig gerade wieder einmal zwingen muss, einen toten Punkt im Wettkampf durch Willenskraft zu überwinden. Was folgt, ist eine lange Exkurs

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