All the Boys Love Mandy Lane

Horror | USA 2006 | 91 Minuten

Regie: Jonathan Levine

Sechs Jugendliche werden während einer ausgelassenen Feier auf einer abgelegenen Farm von einem Killer heimgesucht, der sie nach und nach abschlachtet. Ein sich nach verhaltenem, handwerklich durchaus solidem Anfang als Teenager-Drama in Gewaltdarstellungen ergehender Slasher-Film, der seine Charaktere mühsam aufbaut, um sie dann umso genüsslicher zerstören zu können. Die zu Beginn aufgeworfenen Fragen lösen sich in drastischen Metzeleien auf.

Filmdaten

Originaltitel
ALL THE BOYS LOVE MANDY LANE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Jonathan Levine
Buch
Jacob Forman
Kamera
Darren Genet
Musik
Mark Schulz
Schnitt
Josh Noyes
Darsteller
Amber Heard (Mandy Lane) · Anson Mount (Garth) · Whitney Able (Chloe) · Michael Welch (Emmet) · Edwin Hodge (Bird)
Länge
91 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f
Genre
Horror

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein längeres Interview mit der Hauptdarstellerin Amber Heard (28 Min.).

Verleih DVD
Senator/Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Senator (16:9, 2.35:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
Ein junger Mann springt während einer Teenager-Party betrunken vom Dach in den Pool, schlägt mit dem Kopf an den Beckenrand und ist sofort tot. Sein Sprung war eine Mutprobe vor den Augen der von allen Jungs angehimmelten Schönheit Mandy Lane. Eigentlich, so könnte man meinen, hätten die Folgen des Sprungs recht blutig abgebildet werden müssen, denn „All the Boys Love Mandy Lane“ ist ein Slasher-Film, und dieses Genre ist gerade in den letzten Jahren sehr detailfreudig, wenn es um die Darstellung der Zerstörung des menschlichen Körpers geht. Regisseur Jonathan Levine zögert indes seine Metzelei-Gelüste künstlich hinaus. Er inszeniert die erste Hälfte des Films als unblutiges Teenager-Drama mit Anleihen an einen Inszenierungsstil der 1970er-Jahre.

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